Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 12. Februar 2018
  • Diesel-Skandal

    TÜV will Abgas-Software kontrollieren

    Der TÜV-Verband (VdTüv) pocht darauf, künftig bei Abgaskontrollen auch die Fahrzeug-Software prüfen zu dürfen. Eigene Erfahrungen der Prüfer sowie Studien hätten ergeben, dass mit der aktuellen Prüfordnung Defekte und Manipulationen bei modernen Fahrzeugen nicht verlässlich aufgedeckt werden können, berichtete das "Handelsblatt". Demnach schrieb der VdTüv deshalb einen Brief ans Wirtschaftsministerium. Urheber der Manipulationen seien nicht nur die Autokonzerne; auch Transport- oder Taxiunternehmen nähmen defekte oder manipulierte Abgasanlagen in Kauf, um sich finanzielle Vorteile zu verschaffen, zitierte die Zeitung aus dem Brief. Der Verband schätzt, dass in Deutschland bis zu 4,5 Millionen Fahrzeuge mit defekter oder manipulierter Abgasreinigung fahren. (AFP)

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  • Sonntag, 27. Mai 2018
  • Unternehmen
    Zulieferer Brose plant Milliardenzukäufe

    Der Automobilzulieferer Brose will seine Geschäftsfelder erweitern und hat für Zukäufe rund zwei Milliarden Euro eingeplant. "Erfreulicherweise sind unsere Gesellschafter sehr flexibel, und das Unternehmen ist finanzstark genug, auch 2,5 Milliarden Euro ausgeben zu können, wenn es sinnvoll ist", sagte Brose-Chef Kurt Sauernheimer der Branchenzeitung "Automobilwoche": "Die zwei Milliarden Euro sind nicht in Stein gemeißelt." Derzeit sei man in drei konkreten Gesprächen. "Bei einem Projekt könnte es noch in diesem Jahr zu einer Entscheidung kommen", sagte der Brose-Chef. Dabei handele es sich um die regionale Ausweitung eines schnell wachsenden Geschäftsfelds. Zudem sei eine Erweiterung im Bereich Sensorik denkbar. Brose erwirtschaftet mit Hauptsitz in Coburg mit den Geschäftsbereichen Tür- und Sitzsysteme sowie Antriebe nach eigenen Angaben rund 6,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt derzeit etwa 26.000 Mitarbeiter an 62 Standorten in 23 Ländern. (dpa)

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