Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 12. Februar 2018
  • Diesel-Skandal

    TÜV will Abgas-Software kontrollieren

    Der TÜV-Verband (VdTüv) pocht darauf, künftig bei Abgaskontrollen auch die Fahrzeug-Software prüfen zu dürfen. Eigene Erfahrungen der Prüfer sowie Studien hätten ergeben, dass mit der aktuellen Prüfordnung Defekte und Manipulationen bei modernen Fahrzeugen nicht verlässlich aufgedeckt werden können, berichtete das "Handelsblatt". Demnach schrieb der VdTüv deshalb einen Brief ans Wirtschaftsministerium. Urheber der Manipulationen seien nicht nur die Autokonzerne; auch Transport- oder Taxiunternehmen nähmen defekte oder manipulierte Abgasanlagen in Kauf, um sich finanzielle Vorteile zu verschaffen, zitierte die Zeitung aus dem Brief. Der Verband schätzt, dass in Deutschland bis zu 4,5 Millionen Fahrzeuge mit defekter oder manipulierter Abgasreinigung fahren. (AFP)

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  • Mittwoch, 17. Oktober 2018
  • Unternehmen
    Lufthansa verzeichnet 18.000 Flugausfälle in diesem Jahr

    Die Lufthansa hat in diesem Jahr mit zahlreichen Flugausfällen zu kämpfen. "Konzernweit waren es etwa 18.000 – das entspricht einer zweiwöchigen Schließung unseres größten Drehkreuzes in Frankfurt", sagte Vorstandsmitglied Harry Hohmeister dem "Hamburger Abendblatt". Rechnerisch wären das pro Tag bislang mehr als 60 gestrichene Verbindungen. Den Ärger der Passagiere verstehe er. "Unsere Kunden erwarten zu Recht Zuverlässigkeit von uns." Hohmeister kündigte dem Blatt zufolge an, die Zahl der Reservemaschinen zu erhöhen. Sie sollen eingesetzt werden, damit es zu weniger Verspätungen kommt. (rts)

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  • Unternehmen
    FMC passt Ziele für 2018 nach unten an

    Der Dialyse-Spezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat nach einem dritten Quartal unter den eigenen Erwartungen die Umsatz- und Gewinn-Ziele für 2018 gesenkt. Das Ziel für das währungsbereinigte Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis werde "aufgrund des unerwartet schwachen Geschäfts mit Gesundheitsdienstleistungen in Nordamerika und den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in bestimmten Schwellenländern" auf zwei bis drei Prozent (zuvor: fünf bis sieben Prozent) angepasst. Beim Konzernergebnis werde nun währungsbereinigt ein Wachstum auf vergleichbarer Basis von elf bis zwölf Prozent (13 bis 15 Prozent) erwartet, teilte der Dax-Konzern mit. Vorläufigen Zahlen zufolge dürfte der Umsatz im dritten Quartal um rund sechs Prozent auf 4,06 Milliarden Euro zurückgehen und das operative Ergebnis (EBIT) um 13 Prozent auf 527 Millionen Euro. Die endgültigen Zahlen für das Quartal sollen am 30. Oktober veröffentlicht werden. (rts)

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  • Dienstag, 16. Oktober 2018
  • Unternehmen
    United Continental erfreut Anleger

    Die US-Fluggesellschaft United Continental (UAL) blickt trotz kräftig gestiegener Treibstoffkosten noch positiver auf das Gesamtjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) werde bei 8,00 bis 8,75 Dollar liegen, teilte das Unternehmen mit. Zuvor war UAL von 7,25 bis 8,75 US-Dollar ausgegangen. Anleger zeigten sich begeistert, der Aktienkurs legte in einer ersten Reaktion um bis zu 5 Prozent zu. Im dritten Quartal steigerte UAL den Umsatz um 11,2 Prozent auf 11 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte unter dem Strich gar um fast ein Drittel auf 836 Millionen Dollar zu. (dpa)

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