Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 11. August 2017
  • Unternehmen

    Tata einigt sich für Thyssen-Deal bei Pensionslasten

    Die mögliche Zusammenlegung der Stahlgeschäfte von Thyssenkrupp und der europäischen Aktivitäten des indischen Tata-Konzerns hat eine wichtige Hürde genommen. Die Inder unterzeichneten in Großbritannien eine Vereinbarung über die hohen Pensionsverpflichtungen, wie Tata mitteilte. Damit werden die Pensionsansprüche der Mitarbeiter an einen Fonds übertragen, so dass sie nicht mehr als teure Mitgift in eine Ehe mit Thyssen eingehen würden.

    Vor allem die milliardenschweren Pensionslasten in Großbritannien galten als eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu einem europäischen Stahlriesen. Zuletzt hatten jedoch auch die deutschen Arbeitnehmer gegen die Pläne protestiert. Sie fürchten den Verlust von Arbeitsplätzen in Deutschland. Tata hat in Großbritannien eine Bestandsgarantie gegeben, so dass eine mögliche Restrukturierung vor allem diesseits des Ärmelkanals ansetzen müsste. (DJ)

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  • Sonntag, 18. November 2018
  • Mitbestimmung
    IG Metall wertet Betriebsratswahlen aus

    Trotz gesunkener Beteiligung sieht sich die IG Metall durch die Betriebsratswahlen in ihren Branchen gestärkt. "Wir sind gut aufgestellt", sagte der Funktionsbereichsleiter Betriebspolitik, Rudolf Luz. Nach seinen Angaben wurden bis Ende Mai in gut 10.000 Betrieben neue Arbeitnehmervertretungen gewählt, wobei die Wahlbeteiligung um 3,6 Punkte auf 66,3 Prozent gesunken sei. Die Zahl der Beschäftigten in mitbestimmten Betrieben sei jedoch um 150.000 auf 3,45 Millionen angestiegen. Neben der Metall- und Elektroindustrie gehören auch die Branchen Stahl, Textil sowie Holz und Kunststoff zum Organisationsbereich der IG Metall. Nach Einschätzung der Gewerkschaft gibt es in diesem auch rund 4000 Betriebe ohne betriebliche Arbeitnehmervertretung. (dpa)

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  • Samstag, 17. November 2018
  • Unternehmen
    Pfizer erhöht Preise nach Streit mit Trump

    Der Streit von US-Präsident Donald Trump mit Pharmaherstellern über die Medikamentenpreise könnte in eine neue Runde gehen. Der Pfizer-Konzern kündigte Preisanhebungen auf dem heimischen US-Markt für Januar an. Betroffen sind demnach 41 Arzneimittel, was rund zehn Prozent des Pfizer-Gesamtangebots entspricht. Im Juli hatte das Unternehmen eine Preiserhöhungsrunde nach Intervention Trumps aufgeschoben. Trump erklärte damals per Twitter, Pfizer solle sich schämen, und drohte eine Reaktion der Regierung an. (rts)

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