Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 13. Juli 2018
  • Unternehmen

    Telekom holt Bahn-Managerin in Vorstand

    Die bisherige Fernverkehrs-Chefin der Deutschen Bahn, Birgit Bohle, wechselt zur Telekom. Sie wird dort ab Januar Personalvorständin und Arbeitsdirektorin, wie der Telekommunikationskonzern am Freitag in Bonn mitteilte. Sie folgt auf Christian Illek, der neuer Finanzvorstand der Deutschen Telekom wird. "Es ist gut, dass frühzeitig die Nachfolge von Christian Illek geklärt werden konnte", teilte Aufsichtsratschef Ulrich Lehner am Freitag mit. "Wir sind sehr froh, dass wir Birgit Bohle für die Deutsche Telekom gewinnen konnten." Bohle war zehn Jahre lang bei der Bahn und begann ihre berufliche Karriere einst bei BASF. "Mit Birgit Bohle im Vorstand kommen wir unserem Ziel, den Vorstand jünger und vielfältiger zu machen, einen großen Schritt näher", teilte Telekom-Chef Tim Höttges mit. Die Neubesetzung war notwendig geworden, nachdem der Aufsichtsrat im Frühjahr entschieden hatte, dass Christian Illek Finanzvorstand werden soll. Er folgt dort auf Thomas Dannenfeldt, der aus privaten Gründen aus dem Vorstand ausscheidet. (dpa)

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  • Mittwoch, 19. September 2018
  • Handel
    Trump handelt "fairen" Handelsdeal mit Südkorea aus

    Die USA und Südkorea haben ihr Handelsabkommen nach den Worten von US-Präsident Donald Trump komplett neu ausgehandelt. Der neue Vertrag könnte während der laufenden UN-Vollversammlung unterzeichnet werden, sagte Trump. Beide Staaten hatten sich im März darauf verständigt, das Abkommen neu zu fassen, nachdem Trump sich - wie bei anderen Abkommen - über ein zu hohes US-Handelsdefizit im Geschäft mit dem wichtigen südostasiatischen Verbündeten beschwert hatte. "Das Handelsabkommen mit Südkorea wurde komplett neu verhandelt und ist unterschriftsreif", sagte Trump nun. "Es war ein fürchterlicher Deal für die USA, nun ist es ein fairer Deal", fügte der US-Präsident hinzu. Ein südkoreanischer Regierungssprecher sagte, die Unterzeichnung werde möglicherweise in der kommenden Woche stattfinden. Das Vertragswerk könne dann möglicherweise ab Januar kommenden Jahres gelten. (rts)

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  • Geldpolitik
    Japan hält am Minuszins fest

    Japans Zentralbank setzt ihre extrem lockeren Geldpolitik unverändert fort. Das entschied die Bank of Japan (BoJ) nach ihrer zweitägiger September-Sitzung. Geschäftsbanken können sich damit weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen. Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen billig bleiben. Der sogenannte kurzfristige Einlagensatz liegt weiter bei minus 0,1 Prozent. Das Zinsziel für zehnjährige Staatspapiere beträgt ebenfalls unverändert null Prozent. Größere Kursreaktionen an den Märkten sind nicht zu erwarten: Die Entscheidungen und Zinssätze bewegen sich im Rahmen der Erwartungen. (dpa)

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