Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 20. Januar 2016
  • Unternehmen

    Thyssenkrupp: Gute Geschäfte in China

    Der deutsche Industrie- und Stahlkonzern Thyssenkrupp rechnet trotz des verlangsamten Wirtschaftswachstums in China nicht mit größeren Problemen. "Wir können auch mit einem Wirtschaftswachstum von fünf Prozent in China gut leben", sagte Vorstandschef Heinrich Hiesinger der "Süddeutschen Zeitung". "Für übertriebene Aufregung besteht kein Anlass", fügte er hinzu. Das Geschäft mit Aufzügen laufe in etwa wie im Vorjahr, der Absatz von Autos habe zuletzt wieder angezogen. "2016 wird für die Stahlindustrie in Europa ein schwieriges Jahr werden", sagte Hiesinger weiter. Chinesische Stahlhersteller, meist in staatlicher Hand, lenkten die eigene Überproduktion zurzeit stark in den Export um. Dabei würden Preise angeboten, die nicht kostendeckend seien. In der Folge schreibe die Mehrzahl der chinesischen Hersteller Verluste. "Das ist unfairer Wettbewerb", so Hiesinger. (dpa)

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  • Samstag, 24. Februar 2018
  • Konjunktur
    Saudi-Arabien will Öl-Förderbremse lockern

    Saudi-Arabien geht nach Worten von Ölminister Chalid al-Falih davon aus, dass die Förderbremse der Opec und anderer Staaten im kommenden Jahr abgemildert wird. Die Organisation erdölexportierender Länder und andere Staaten wollten den Markt stabilisieren, sagte Al-Falih bei einem Besuch in Indien. Der nächste Schritt könnte eine Lockerung der Förderbremse sein. "Nach meiner Einschätzung wird das im Laufe von 2019 geschehen, aber wir wissen nicht wann und wie." Die Opec und andere Exportnationen wie Russland hatten sich darauf geeinigt, ihre Produktion um 1,2 Millionen Barrel Öl am Tag zu kürzen. Die Vereinbarung ist bis Ende 2018 gültig. Hintergrund ist ein Preisverfall auf dem Ölmarkt. So kostete ein Fass der Nordseesorte Brent vor zwei Jahren weniger als 30 Dollar. Inzwischen hat sich der Preis mehr als verdoppelt. (rts)

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  • Konjunktur
    Fitch stuft Brasilien herab

    Fitch hat das Rating Brasiliens um eine weitere Stufe gesenkt. Die langfristigen Verbindlichkeiten würden jetzt nur noch mit "BB-" bewertet nach zuvor "BB", teilten die Bonitätswächter am Freitag mit. Damit rutscht die Bewertung des südamerikanischen Landes tiefer in den Ramschbereich. Grund für den Schritt seien das hohe Haushaltsdefizit, die steigenden Staatsschulden und Verzögerungen bei den Sozialreformen. Der Ausblick sei dagegen auf "stabil" von zuvor "negativ" angehoben worden. Die US-Ratingagentur S&P hatte die größte Volkswirtschaft Südamerikas im Januar ebenfalls herabgestuft. Trotz politischer Unsicherheit hat sich die Wirtschaft des Landes zuletzt erholt. (rts)

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