Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 14. Februar 2018
  • Quartalszahlen

    Thyssenkrupp bekräftigt die Prognose

    Der Dax-Konzern Thyssenkrupp kann sein Ergebnis vor der geplanten Stahlfusion mit Tata Steel deutlich ausbauen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 (per Ende September) um 52 Prozent auf 444 Millionen Euro geklettert, teilte das Unternehmen mit. Das Aufzugsgeschäft und die Stahlsparte waren die größten Gewinnbringer. Analysten hatten im Schnitt mit einem operativen Gewinn von 436 Millionen Euro gerechnet. Unter dem Strich verdiente der Konzern 78 Millionen Euro. Vorstandschef Heinrich Hiesinger bekräftigte die Prognose, wonach im Gesamtjahr das bereinigte Ebit auf 1,8 bis 2,0 Milliarden Euro steigen soll nach zuletzt 1,7 Milliarden Euro im fortgeführten Geschäft. (rts)

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  • Donnerstag, 18. Oktober 2018
  • Personalie
    Ex-Munich-Re-Chef soll Pischetsrieder ablösen

    Der frühere Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard soll im kommenden Jahr neuer Aufsichtsratschef beim weltgrößten Rückversicherer werden. Der Nominierungsausschuss habe den 62-Jährigen zur Wahl in das Kontrollgremium empfohlen, teilte der Dax-Konzern mit. Die Entscheidung soll bei der Jahreshauptversammlung am 30. April fallen. Auf dem Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden soll von Bomhard dann die Nachfolge des früheren BMW- und VW-Chefs Bernd Pischetsrieder antreten, der nicht mehr zur Wahl steht. Nikolaus von Bomhard war von Anfang 2004 bis April 2017 Vorstandschef der Munich Re. (dpa)

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  • Unternehmen
    5G-Vorbereitung füllen Ericsson die Kassen

    Dank einer starken Nachfrage nach Netzwerkausrüstungen für den neuen Mobilfunkstandard 5G ist Ericsson im dritten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der schwedische Konzern erzielte ein Betriebsergebnis von 3,2 Milliarden Kronen (umgerechnet rund 310 Millionen Euro) nach einem Verlust von 3,7 Milliarden Kronen im Jahr zuvor, wie Ericsson mitteilte. Damit schnitt der Netzwerkausrüster deutlich besser ab, als erwartet. Die USA gehören neben China und Südkorea zu den Ländern, die den Aufbau der 5G-Technologie anführen. Der ultraschnelle Mobilfunkstandard gilt als Voraussetzung für das autonome Fahren und das "Internet der Dinge". (rts)

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  • Konjunktur
    Japans Exporte überraschend gefallen

    Die japanischen Exporte sind im September überraschend zurückgegangen. Die Unternehmen verkauften 1,2 Prozent weniger Waren ins Ausland als vor einem Jahr, wie aus Daten des Finanzministeriums hervorging. Es war der erste Rückgang seit 22 Monaten. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Plus von 1,9 Prozent gerechnet. Im August hatte es noch ein Exportplus von 6,6 Prozent gegeben. Die Importe stiegen im September auf Jahressicht um sieben Prozent. (rts)

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  • Mittwoch, 17. Oktober 2018
  • Unternehmen
    Sonderbelastungen verhangeln Alcoa die Bilanz

    Der US-Aluminiumkonzern Alcoa hat wegen eines Sonderpostens das dritte Quartal mit einem Minus abgeschlossen. Der Nettoverlust betrug 41 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 113 Millionen im Vorjahreszeitraum. Belastend wirkte sich ein Abschlag von 160 Millionen Dollar im Zusammenhang mit der Altersvorsorge aus. Ohne diesen lag der Gewinn bei 63 US-Cent je Aktie, während Experten 36 Cent erwartet hatten. Der Umsatz stieg um 14,4 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Die Alcoa-Aktie legte nachbörslich um drei Prozent zu. (rts)

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