Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 17. April 2018
  • Quartalszahlen

    TomTom hält Gewinn stabil

    Der Navigationsspezialist TomTom hat im ersten Quartal bei rückläufigen Umsätzen den operativen Gewinn stabil gehalten und damit die Markterwartungen übertroffen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag im ersten Quartal wie im Vorjahresquartal bei 43 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Analysten hatten durchschnittlich ein Ergebnis von 34 Millionen Euro erwartet. Der Umsatz ging wegen sinkender Nachfrage für Navigationsgeräte um zehn Prozent auf 192 Millionen Euro zurück. TomTom beliefert Autobauer mit Kartendaten für autonomes Fahren und konkurriert hier unter anderem mit Google und der früheren Nokia-Tochter Here. (rts)

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  • Samstag, 21. April 2018
  • China-Investor
    HNA senkt Anteil an Deutscher Bank

    Der chinesische Mischkonzern HNA hat seinen Anteil an der Deutschen Bank von 8,8 auf 7,9 Prozent gesenkt. Ein Sprecher der HNA sagte, das Unternehmen habe "beschlossen, einen Teil der Finanzierungsstruktur für unsere Beteiligung an der Deutschen Bank nicht zu erneuern" und zitierte "das aktuelle Marktumfeld". Im Jahr 2017 hatte die HNA mit Milliarden von US-Dollar über Finanzierungen und komplexe Derivate ihre Beteiligung aufgebaut, bis sie mit knapp 10 Prozent der größte Anteilseigner der Deutschen Bank wurde. Seit der Bekanntgabe dieser Position vor fast einem Jahr ist die Deutsche-Bank-Aktie um mehr als 30 Prozent zurückgegangen. Sie handelte am Freitag um 11,57 Euro in Frankfurt. Die Reduzierung der Beteiligung wurde in einem Zulassungsantrag bekannt gegeben. Die HNA wolle "ein wichtiger Investor der Deutschen Bank bleiben", sagte der Sprecher. Der Mischkonzern hatte zuvor erklärt, er habe keine Pläne, seinen Anteil an der Deutschen Bank zu reduzieren. (DJ)

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  • Beteiligungsverkauf
    FMC trennt sich von Ärzte-Netzwerk

    Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) verkauft seine Mehrheitsbeteiligung am US-Ärztenetzwerk Sound Inpatient Physicians Holdings für 2,15 Milliarden US-Dollar (1,76 Mrd Euro). Käufer sei eine Investorengemeinschaft unter der Leitung des US-Investmentfonds Summit Partners, teilte FMC mit. Das Geschäft solle bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Es werde ein Buchgewinn von etwa 800 Millionen Euro erwartet. Den Erlös wolle FMC in "andere Wachstumsinitiativen" stecken. Der zum Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius gehörende Dialyseanbieter hatte die Mehrheit an Sound Mitte 2014 übernommen und zahlte damals rund 600 Millionen US-Dollar. Sound wiederum übernahm wenig später den Mitbewerber Cogent Healthcare für eine nicht genannte Summe. Sound ist ein Netzwerk aus Ärzten, das medizinische Dienstleistungen in der gesamten Akutversorgung anbietet - von Notfallmedizin, Intensivmedizin, Krankenhausmedizin bis hin zur medizinischen Nachbetreuung. Für FMC brummt das Geschäft mit Dienstleistungen rund um die Blutwäsche in Nordamerika. Im vergangenen Jahr konnte der Dialyseanbieter seinen Umsatz kräftig steigern und erzielte dabei ein Rekordergebnis. Die Erlöse stiegen um 7 Prozent auf knapp 17,8 Milliarden Euro. Unter dem Strich konnte FMC seinen Gewinn 2017 um 12 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro steigern. (dpa)

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