Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 02. März 2016
  • Autobau

    Toyota stellt sich neu auf

    Der japanische Autobauer Toyota legt Hand an die eigene Konzernstruktur. Die Zahl der Unternehmensteile werde von bisher vier auf auf neun Sparten steigen, teilte der weltgrößte Pkw-Hersteller mit. Der neue Zuschnitt der Geschäftsbereiche soll sich an den Produktreihen und nicht mehr nur an den Funktionen orientieren, hieß es. So werde eine neue Abteilung etwa für Kompaktwagen zuständig sein, eine andere für Fahrzeuge der Mittelklasse. Auf diese Weise sollten Entscheidungen in dem japanischen Konzern vereinfacht und das Managament effizienter werden. Toyota hatte 2015 10,1 Millionen Autos verkauft und damit so viele wie nie. Gestützt auf die jüngsten Absatzrekorde konnte der Konzern seine Stellung als Nummer eins der Branche vor Volkswagen verteidigen. (rts)

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  • Samstag, 25. November 2017
  • Insolvenz
    Schlecker-Verfahren zieht sich hin

    Der Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz rechnet damit, dass das Insolvenzverfahren noch lange nicht beendet sein wird. Das Verfahren werde sich wahrscheinlich noch vier bis fünf Jahre hinziehen, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters dem "Tagesspiegel". Die Forderungen der mehr als 22.000 Gläubiger belaufen sich auf über eine Milliarde Euro. Im nächsten Frühling werde über die Klagen von Geiwitz gegen Hersteller von Süßigkeiten, Zucker, Waschmittel, Röstkaffee und Drogeriewaren verhandelt. Sie sollen jahrelang Preise mit Schlecker abgesprochen und so dem Handel geschadet haben. Mehr als 300 Millionen Euro will der Insolvenzverwalter dafür zurückhaben. "Dieses Geld käme auch den Schlecker-Frauen zugute", betonte der Sprecher. Arbeitnehmer und die Bundesagentur für Arbeit, die einen dreistelligen Millionenbetrag als Insolvenz- und Überbrückungsgeld gezahlt hat, haben bislang noch kein Geld aus der Insolvenzmasse bekommen. (fhe)

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