Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 29. Januar 2016
  • Unternehmen

    Toyota will Daihatsu ganz übernehmen

    Der japanische Autohersteller Toyota will den Miniauto-Produzenten Daihatsu vollständig übernehmen. Beide Unternehmen erklärten am Freitag, Daihatsu werde dann komplett in das Eigentum des Volkswagen -Rivalen übergehen. Bislang beträgt die Beteiligung gut 51 Prozent. Die Daihatsu-Aktionäre erhielten je Anteilsschein 0,26 Toyota-Papiere. Der Preis liegt bei derzeitigen Aktienkursen bei umgerechnet gut drei Milliarden Dollar. Vergangenes Jahr war der Umsatz bei Daihatsu um 13,3 Prozent zurückgegangen und damit so stark wie bei keiner anderen Toyota-Beteiligung. Das Unternehmen stellt vor allem günstige Kleinwagen und Mini-Autos her. (rts)

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  • Dienstag, 16. Januar 2018
  • Unternehmen
    Hasseröder und Diebels verkauft

    Der hessische Finanzinvestor CKCF übernimmt die Traditionsbrauereien Hasseröder und Diebels vom Brauereiriesen Anheuser-Busch InBev. Er wolle den "etwas verstaubten Bier-Juwelen" neuen Glanz verleihen, kündigte CKFC-Chef Daniel Deistler an. CKCF plane langfristige Investitionen in die Biermarken und die Brauereistandorte. Ziel sei es, nachhaltiges Wachstum zu generieren, Arbeitsplätze zu sichern und auszubauen. Zum Kaufpreis machte Deistler keine Angaben. Die Transaktion soll bis Mitte 2018 abgeschlossen sein. (dpa)

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  • Autobau
    Opel beschert PSA Absatzplus

    Die Übernahme von Opel sorgt bei der französischen PSA-Gruppe für steigende Verkaufszahlen. Der PSA-Konzern mit den Kernmarken Peugeot und Citroën verkaufte im vergangenen Jahr 3,63 Millionen Fahrzeuge, das war ein Plus von gut 15 Prozent. PSA bleibt demnach der zweitgrößte französische Autohersteller hinter Renault. Der Absatz in China und Südostasien brach um gut 37 Prozent ein. In der Region verkaufte die Gruppe im vergangenen Jahr 387.000 Fahrzeuge. Ausgleichen kann PSA die Verluste durch boomende Geschäfte im Iran. Dort verkaufte die Gruppe 592.000 Fahrzeuge, ein Plus von gut 55 Prozent. PSA hatte Opel und die britische Vauxhall im vergangenen Sommer von dem US-Konzern General Motors (GM) übernommen. Der Kaufpreis betrug 1,3 Milliarden Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Insider: Conti engagiert JP Morgan

    Continental hat Insidern zufolge die US-Investmentbank JP Morgan als Berater damit beauftragt, strategische Optionen für den Autozulieferer zu prüfen. Dazu zähle auch eine potenzielle Aufspaltung, sagten drei eingeweihte Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Sowohl Continental als auch JP Morgan lehnten es ab, sich zur Rolle der Bank zu äußern. Das Unternehmen ziehe "externe Expertise" heran, befinde sich aber noch ziemlich am Anfang des Prozesses, sagte Konzernchef Elmar Degenhart in einem Interview auf der Automesse in Detroit. (rts)

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  • Unternehmen
    Allianz-Chef erteilt Garantiezins eine Absage

    Bei der Lebensversicherung sieht Allianz-Chef Oliver Bäte in der aktuellen Niedrigzinsphase keine Chance, Produkte mit einem Garantiezins anzubieten. "Das ist bei der derzeitigen Zinspolitik der Europäischen Zentralbank nicht darstellbar. Ein solches Geschäftsmodell ist in diesem Umfeld seriös nicht zu betreiben", sagte Bäte beim Wirtschaftsgipfel der "Rheinischen Post". Garantien kosteten Geld. "Und die Kosten der Absicherung stehen derzeit in keinem Verhältnis zur Absicherung selbst." (rts)

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