Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 22. Oktober 2014
  • Unternehmen

    US-Chemiekonzern Dow Chemical füllt sich die Kasse

    Der US-Chemiekonzern Dow Chemical hat im dritten Quartal dank einer guten Entwicklung in den Sparten Performance Plastics und Performance Materials den Gewinn deutlicher erhöht als gedacht. Der Konzernumsatz kletterte um fünf Prozent auf 14,4 Milliarden Dollar unter anderem dank der Preiserhöhungen. Unter dem Strich wies Dow Chemical einen Gewinn von 937 Millionen Dollar nach 679 Millionen Dollar im Vorjahr aus.

    Die geografische Diversifikation des Konzerns habe für ein starkes Quartal gesorgt und sowohl Umsatz als auch Gewinn angetrieben, hieß es. Die Sparte Performance Plastics hat in dem Dreimonatszeitraum so viel umgesetzt wie noch nie. Der Erlös stieg um acht Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar und in allen Regionen wurden dabei höhere Umsätze erreicht. Ein prozentual zweistelliges Umsatzplus erreichten die Regionen Nordamerika und Lateinamerika.

    Die in Midland im US-Bundesstaat Michigan ansässige Dow Chemical produziert eine breite Palette an Chemieerzeugnissen. Abnehmer finden sich in der Landwirtschaft, der Energie-, Automobil- und Baubranche und auch in der Verpackungsindustrie. (DJ)

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  • Dienstag, 12. Dezember 2017
  • Unternehmen
    Airbus weist Enders-Abschied zurück

    Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach Konzernchef Tom Enders seinen Job 2019 abgeben wolle. "Es ist keine Entscheidung getroffen worden. Was wir heute in der französischen Presse sehen, ist reine Spekulation", teilte ein Unternehmenssprecher mit.

    Enders Vertrag mit Airbus endet 2019. Die Zeitung "Le Figaro" hatte berichtet, der 58-Jährige wolle sich nach Ablauf nicht für eine neue Amtszeit bewerben. Das Blatt berief sich auf eine "gute Quelle", die mit der Aussage zitiert wird, Enders habe kürzlich den Pariser Élyséepalast entsprechend informiert. Enders steht seit 2012 an der Spitze des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns. (dpa)

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  • Unternehmen
    Zetsche soll Chefaufseher von Tui werden

    Daimlerchef Dieter Zetsche soll Aufsichtsratschef bei Tui werden. Nach Angaben des Reisekonzern soll er das Amt am 1. Oktober 2018 antreten. Die Hauptversammlung müsste ihn dafür im Februar in den Aufsichtsrat wählen, danach kann er zum Nachfolger von Klaus Mangold bestimmt werden. Der bisherige Aufsichtsratschef wolle sein Amt dann niederlegen, teilte Tui mit.

    Der 64 Jahre alte Zetsche steht seit mehr als elf Jahren an der Spitze von Daimler und hat den Autobauer nach einer langen Durststrecke zu zuletzt hohen Renditen geführt. Sein Vertrag bei Daimler läuft 2019 aus. Als möglicher Nachfolger wird Entwicklungschef Ola Källenius gehandelt. (dpa)

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  • Übernahmen
    Franzosen schlucken Westfield

    Der französische Immobilienkonzern Unibail-Rodamco übernimmt Westfield, einen australischen Betreiber von US-Einkaufszentren. Der Kaufpreis liegt bei 20,8 Milliarden australische Dollar (umgerechnet 13,3 Milliarden Euro), wie Unibail-Rodamco mitteilte. Westfield betreibt in den USA unter anderem die Ladenpassage im World Trade Center in New York. Die Australier hätten der Übernahme zugestimmt, hieß es. Die Offerte in bar und Aktien von Unibail-Rodamco bewertet die Westfield-Anteile mit 10,01 australischen Dollar je Stück. Das entspricht einem Aufschlag von fast 18 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs in Höhe von 8,50 Dollar. Die Westfield-Aktie war bei Börsenöffnung am Dienstag vor Bekanntgabe des Deals vom Handel ausgesetzt. (DJ)

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  • Luftfahrt
    Flughafen Frankfurt wächst

    Der Flughafen Frankfurt hat im November etwas mehr als fünf Millionen Fluggäste verzeichnet. Das ist ein kräftiges Plus von 21,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Allerdings mussten im November 2016 wegen Streiks zahlreiche Flüge gestrichen werden. Bereinigt um diesen Sondereffekt lag der Zuwachs aber immer noch bei 11,8 Prozent. Bezogen auf das laufende Gesamtjahr liegen die Passagierzahlen mit 59,9 Millionen um 6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das Frachtaufkommen kletterte im Zeitraum Januar bis November um 4,3 Prozent auf rund 2,05 Millionen Tonnen. (DJ)

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