Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 11. Oktober 2018
  • Konjunktur

    US-Inflation fällt etwas schwächer aus

    Die Inflation in den USA ist auf dem Rückmarsch. Die Verbraucherpreise legten im September nur noch um 2,3 Prozent zum Vorjahresmonat zu, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Experten hatten mit 2,4 Prozent gerechnet. Im August hatte die Teuerungsrate noch bei 2,7 Prozent gelegen. Die US-Notenbank (Fed) soll Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern und sieht sich dabei im Großen und Ganzen am Ziel. Sie will aber mit einer schrittweise strafferen Geldpolitik eine Überhitzung der Wirtschaft verhindern.

    Die Fed hat den Leitzins 2018 bereits drei Mal erhöht auf die aktuelle Spanne von 2,0 bis 2,25 Prozent. Die Währungshüter haben signalisiert, dieses Jahr noch ein Mal nachlegen zu wollen. 2019 sollen drei weitere Schritte nach oben folgen - sehr zum Leidweisen von US-Präsident Donald Trump, der die Notenbank "verrückt" und "zu aggressiv" nannte. (rts)

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  • Freitag, 07. Dezember 2018
  • Konjunktur
    Produktion in Deutschland sinkt

    Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im Oktober überraschend heruntergefahren. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 0,5 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Ökonomen hatten einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet. "Die Industrieproduktion ist schwach ins vierte Quartal gestartet", erklärte das Ministerium. Der Rückgang der Produktion in der Kfz-Industrie um 0,5 Prozent deute darauf hin, "dass sich die Probleme mit der Umstellung auf den neuen Testzyklus (WLTP) erst allmählich auflösen". Ein stärkeres Neugeschäft in der Autobranche signalisiere, "dass das Expansionstempo der deutschen Industrie im Verlauf des Jahresendquartals wieder Fahrt aufnehmen wird". Die Industrieproduktion allein fiel im Oktober um 0,4 Prozent. Die Energieversorger meldeten ein Minus von 3,2 Prozent, die Baubranche einen Rückgang von 0,3 Prozent. (dpa)

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