Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 12. Februar 2018
  • Autoindustrie

    Umweltprämie kurbelt VW-Absatz an

    Die Marke Volkswagen hat im Januar 2018 insgesamt 533.500 Fahrzeuge weltweit an Kunden übergeben. Das waren 7,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Heimatmarkt Deutschland stieg der Absatz um 12,3 Prozent auf 43.300 Fahrzeuge. Dazu habe unter anderem die Umweltprämie zu diesem Ergebnis beigetragen, teilte Volkswagen mit. Im Europa wurden mit 135.300 Neufahrzeugen 4,9 Prozent mehr verkauft. Den Wachstumskurs in China konnte die Kernmarke der Wolfsburger auch im Januar fortsetzen. In ihrem größten Einzelmarkt lieferte VW 296.900 Fahrzeuge aus, ein Anstieg von 9,7 Prozent. Vor allem die Tiguan-Familie habe sich ungebrochener Beliebtheit erfreut, hieß es. (DJ)

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  • Sonntag, 27. Mai 2018
  • Unternehmen
    Zulieferer Brose plant Milliardenzukäufe

    Der Automobilzulieferer Brose will seine Geschäftsfelder erweitern und hat für Zukäufe rund zwei Milliarden Euro eingeplant. "Erfreulicherweise sind unsere Gesellschafter sehr flexibel, und das Unternehmen ist finanzstark genug, auch 2,5 Milliarden Euro ausgeben zu können, wenn es sinnvoll ist", sagte Brose-Chef Kurt Sauernheimer der Branchenzeitung "Automobilwoche": "Die zwei Milliarden Euro sind nicht in Stein gemeißelt." Derzeit sei man in drei konkreten Gesprächen. "Bei einem Projekt könnte es noch in diesem Jahr zu einer Entscheidung kommen", sagte der Brose-Chef. Dabei handele es sich um die regionale Ausweitung eines schnell wachsenden Geschäftsfelds. Zudem sei eine Erweiterung im Bereich Sensorik denkbar. Brose erwirtschaftet mit Hauptsitz in Coburg mit den Geschäftsbereichen Tür- und Sitzsysteme sowie Antriebe nach eigenen Angaben rund 6,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt derzeit etwa 26.000 Mitarbeiter an 62 Standorten in 23 Ländern. (dpa)

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