Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 12. August 2015
  • Halbjahreszahlen

    United Internet auf aufsteigendem Ast

    United Internet hat dank neuer Mobilfunk- und DSL-Kunden im ersten Halbjahr mehr verdient. Das operative Ergebnis (Ebitda) kletterte in den ersten sechs Monaten um 47,9 Prozent auf 351,3 Millionen Euro zu. Damit lag die für Marken wie GMX oder 1&1 bekannte Firma jedoch unter den Erwartungen von Analysten, die mit einem Betriebsergebnis von 361 Millionen Euro gerechnet hatten. Der Umsatz kletterte um 27,2 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro. Die Firma des Milliardärs Ralph Dommermuth hat neben der Übernahme des Glasfasernetz-Betreibers Versatel auch vom Zuwachs auf der Kundenseite profitiert: Die Zahl der Verträge stieg um 430.000 auf 15,21 Millionen. Für 2015 geht United Internet nun von 880.000 neuen Verträgen aus, 80.000 mehr als bisher angenommen. "Mit den im 1. Halbjahr 2015 erreichten Zahlen bei Umsatz und Ergebnis liegen wir gut auf Kurs", betonte Dommermuth. Die Prognosen für den Umsatz und Gewinn bekräftigte er: Bei einem Anstieg der Erlöse um rund 20 Prozent soll das Ebitda um etwa 40 Prozent zulegen. (rts)

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  • Dienstag, 23. Januar 2018
  • Börsengang
    Saudi Aramco zieht neue Partner an

    Russische Pensionsfonds wollen sich an dem milliardenschweren Börsengang des saudi-arabischen Ölkonzerns Saudi Aramco beteiligen. "Es wäre sehr hilfreich für den Markt, wenn eine solche Kooperation über mehrere Jahre ausgebaut wird", sagte der Chef des russischen Staatsfonds Direct Investment Fund (DIF), Kirill Dmitriew. Auch die Chinesen könnten mit an Bord genommen werden, betonte Dmitriew. Beobachtern zufolge erhoffen sich die Staatsfonds aus China und Russland dadurch mehr Mitbestimmung im Rohölmarkt. "Wir sehen ein großes Interesse an dem Aramco-Börsengang von russischen Pensionsfonds, aber auch von unseren chinesischen Partnern", sagte Dmitriew. Saudi-Arabien will bis zu fünf Prozent der Anteile an Aramco an die Börse bringen und damit schätzungsweise 100 Milliarden Dollar erlösen. Insidern zufolge ist die Platzierung für die zweite Jahreshälfte geplant. (rts)

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  • Airlines
    Easyjet legt beim Umsatz zu

    Der britische Billigfluganbieter Easyjet hat seinen Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres deutlich gesteigert. Die Einnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 Prozent, wie das Unternehmen am Morgen mitteilte. Angaben zum Gewinn macht Easyjet im vorgelegten Zwischenbericht nicht. Der Anstieg des Ladefaktors um 2,1 Prozentpunkte auf 92,1 Prozent sei aber ein positives Zeichen, meinten Analysten. Das Passagieraufkommen wuchs im Quartalsvergleich um 8,0 Prozent. "Das könnte auch für Lufthansa, IAG und Air France positiv ankommen", kommentierte ein Aktienhändler die Eckdaten. Denn Easyjet sei neben ihnen die einzige Fluglinie, die ebenfalls stark auf Geschäftsreisende und weniger auf Tourismus ausgerichtet sei. (DJ)

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  • Geldpolitik
    BoJ bleibt weiter "locker"

    Die japanische Notenbank hält unverändert an ihrer Politik des lockeren Geldes fest. Der Strafzins auf Einlagen von Finanzinstituten bleibt bei 0,1 Prozent, wie die Bank von Japan (BoJ) mitteilte. Zudem strebt sie weiterhin eine Rendite von rund null Prozent auf zehnjährige Staatsanleihen an. Die Entscheidung fiel mit acht zu eins Stimmen. Mit Blick auf die Preisentwicklung schlug die Bank of Japan optimistischere Töne an als noch vor einem Vierteljahr. "Die Inflationserwartung hat sich zuletzt seitwärts entwickelt", hieß es in dem Quartalsbericht. Die Notenbank strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an. (rts)

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