Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 10. Oktober 2018
  • Unternehmen

    VW bekommt neuen US-Chef

    Volkswagen will mit einem neuen Chef in den USA verstärkt die Konkurrenz angreifen. Scott Keogh übernimmt den Posten von Hinrich J. Woebcken, der dem Unternehmen künftig noch beratend zur Verfügung stehen wird, wie der Autokonzern mitteilte. Keogh ist bislang President von Audi in den USA, er kam 2006 zu dem Sportwagenhersteller. Woebcken hatte den Chefposten in den USA 2016 nach Bekanntwerden des Abgasskandals von Michael Horn übernommen.

    "Hinrich J. Woebcken hat die Marke Volkswagen in den USA und in der gesamten Region zurück in die Erfolgsspur gebracht", erklärte VW-Chef Herbert Diess. "Nach dem erfolgreichen Comeback der Marke wird jetzt Scott Keogh (...) die nächste Stufe der Wachstumsstrategie umsetzen und Volkswagen in Nordamerika zu einem relevanten Player weiterentwickeln." (DJ)

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  • Freitag, 07. Dezember 2018
  • Konjunktur
    Produktion in Deutschland sinkt

    Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im Oktober überraschend heruntergefahren. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 0,5 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Ökonomen hatten einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet. "Die Industrieproduktion ist schwach ins vierte Quartal gestartet", erklärte das Ministerium. Der Rückgang der Produktion in der Kfz-Industrie um 0,5 Prozent deute darauf hin, "dass sich die Probleme mit der Umstellung auf den neuen Testzyklus (WLTP) erst allmählich auflösen". Ein stärkeres Neugeschäft in der Autobranche signalisiere, "dass das Expansionstempo der deutschen Industrie im Verlauf des Jahresendquartals wieder Fahrt aufnehmen wird". Die Industrieproduktion allein fiel im Oktober um 0,4 Prozent. Die Energieversorger meldeten ein Minus von 3,2 Prozent, die Baubranche einen Rückgang von 0,3 Prozent. (dpa)

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