Kurznachrichten

Außenwirtschaft Venezuela-Kuba-Handel bricht ein

Die politische und wirtschaftliche Krise in Venezuela hat den Handel mit dem wichtigen Verbündeten Kuba um 47 Prozent einbrechen lassen. Das Handelsvolumen sank von 4,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2015 auf 2,2 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr. Venezuela exportiert vor allem Treibstoff in die sozialistische Karibikinsel. Kuba begleicht die Rechnung zum großen Teil mit Dienstleistungen wie der Entsendung von medizinischem Personal. Venezuela leidet seit Jahren unter einer schweren Wirtschaftskrise. Misswirtschaft, Korruption und die global relativ niedrigen Ölpreise machen dem einst reichen Land zu schaffen. Venezuela steckt in einer Rezession, die Inflation gilt als die höchste der Welt. Angesichts der Schwäche Venezuelas ist China zum wichtigsten Wirtschaftspartner Kubas geworden. (dpa)

Quelle: n-tv.de