Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. Januar 2018
  • Staatsfinanzen

    Venezuela lässt Gläubiger hängen

    Das krisengeschüttelte Venezuela ist nach Angaben der Ratingagentur S&P mit einer weiteren Anleihe in Rückstand geraten. Der Zahlungsausfall, so heißt es, nähre Zweifel, ob das Land die für dieses Jahr anstehenden Rückzahlungen von mehr als 9 Milliarden US-Dollar tatsächlich stemmen kann. Zuletzt konnte Venezuela einen 35 Millionen Dollar schweren Zinskupon für Anleihen, die im Jahr 2018 fällig werden, auch innerhalb einer 30-tägigen Kulanzfrist nicht bedienen. Demnach sind die Regierung in Caracas und der staatliche Ölkonzern jetzt mit Rückzahlungen in Höhe von 1,28 Milliarden Dollar im Rückstand. Die S&P-Analysten werten die verpassten Überweisungen als Zahlungsausfälle - mit entsprechenden Folgen für die Bonitätsbewertung. (DJ)

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  • Samstag, 20. Januar 2018
  • Unternehmen
    Lufthansa soll Alitalia-Gebot nachbessern

    Die italienische Regierung hält das Angebot von Lufthansa für die Krisen-Fluglinie Alitalia für verbesserungswürdig. "Wir denken, man kann es viel besser machen", sagte Verkehrsminister Graziano Delrio im Sender Rai mit Blick auf den Erhalt von Arbeitsplätzen und neue Investitionen bei der ehemaligen italienischen Staatslinie. "Wir wollen Alitalia verkaufen, nicht verscherbeln." Alitalia steckt seit Jahren in der Krise und hatte im vergangenen Frühjahr Insolvenz angemeldet. Derzeit fliegt sie mit einem Brückenkredit der italienischen Regierung. Neben Lufthansa sollen auch der Billigflieger Easyjet und der Investitionsfonds Cerberus an Teilen von Alitalia interessiert sein. (dpa)

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