Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 12. August 2018
  • Unternehmen

    Vonovia will Buwog-Aktionäre mit 334 Mio Euro abfinden

    Nach der Übernahme des Konkurrenten Buwog will Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia die verbliebenen Minderheitsaktionäre des österreichischen Unternehmens mit rund 334 Millionen Euro abfinden. Die Barabfindung für die auszuschließenden Buwog-Anteilseigner sei mit 29,05 Euro je Aktie festgesetzt worden, teilte Buwog mit. Am Freitag hatten die Buwog-Titel bei 29,04 Euro geschlossen. Die im Dax notierte Vonovia hält bereits 90,7 Prozent am Grundkapital der Buwog. Die ordentliche Hauptversammlung von Buwog, auf der unter anderem die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre auf den Hauptgesellschafter beschlossen werden soll, wird voraussichtlich am 2. Oktober stattfinden. (rts)

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  • Mittwoch, 15. August 2018
  • Unternehmen
    Vestas wird vorsichtiger

    Der anhaltende Preiskampf und der US-Handelskrieg haben den Windanlagenbauer Vestas vorsichtiger gestimmt. Nach einem Gewinnrückgang im zweiten Quartal schränkte Vorstandschef Anders Runevad seine Jahresziele ein. Zugleich kündigte er einen Aktienrückkauf im Volumen von 200 Millionen Euro an. Das sorgte an der Börse für einen deutlichen Kursanstieg.

    Der dänische Windkraftanlagenbauer erwartet 2018 nun einen Umsatz von zehn bis 10,5 Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll 9,5 bis 10,5 Prozent erreichen. Im zweiten Quartal sank die Ebit-Marge auf 11,5 (Vorjahr 12,6) Prozent, während die Erlöse um zwei Prozent auf 2,26 Milliarden Euro zulegten. Der Auftragsbestand erreichte 23 Milliarden Euro, ein Anstieg um 2,8 Milliarden zum Vorjahr. (rts)

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  • Unternehmen
    Milliardenübernahme unter US-Ölkonzernen

    Der US-Energiekonzern Diamondback Energy kauft den Konkurrenten Energen Corp für rund 8,4 Milliarden US-Dollar in Aktien. Inklusive Schulden hat die Transaktion einen Wert von 9,2 Milliarden Dollar. Der Deal bewertet Energen mit 84,95 Dollar je Aktie, das entspricht einem Aufschlag von 19 Prozent auf den Schlusskurs vom Montag. Die Energen-Aktionäre erhalten je Anteil 0,6442 Aktien von Diamondback. An dem fusionierten Unternehmen würden die Anteilseigner von Diamondback damit rund 62 Prozent halten, der Rest würde von den Energen-Aktionären kontrolliert.  Diamondback erhofft sich von dem Zusammenschluss Kosteneinsparungen im Laufe der Zeit von mindestens 3 Milliarden Dollar. Davon sollen mindestens 2 Milliarden durch die Verringerung der allgemeinen und der Verwaltungskosten erreicht werden sowie durch eine Erhöhung der Bohrungsproduktivität im Midland-Becken. (DJ)

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  • Unternehmen
    Siemens-Chef hält Konzern für unterbewertet

    Siemens-Chef Joe Kaeser hält den Münchner Industriekonzern für an der Börse unterbewertet. Dort sei Siemens derzeit rund 92 Milliarden Euro wert, sagte Kaeser der "Passauer Neuen Presse". Ziehe man davon die börsennotierte Siemens-Gesundheitstechnik mit knapp 40 Milliarden Euro sowie die Windkraft-Tochter Gamesa mit gut 8 Milliarden Euro ab, läge der Wert des gesamten restlichen Geschäfts bei knapp 45 Milliarden Euro, sagte Kaeser. "Verglichen mit unseren Wettbewerbern tut sich hier eine Lücke von bis zu 20 Milliarden Euro auf", sagte der Siemens-Chef. "Unser Ziel ist es, dieses Potenzial zu heben." (rts)

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