Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 26. November 2015
  • Unternehmen

    Vossloh bohrt dickes Brett

    Der Umbau bei Vossloh wird den Bahntechnik-Konzern nicht so rasch in Schwung bringen. Das Management bestätigte seine Ziele für 2015 und kündigte für die kommenden beiden Jahre lediglich leichte Margen-Steigerungen an. Bei einem Umsatzplus um fünf bis zehn Prozent werde 2016 eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von vier bis 4,5 Prozent anvisiert nach voraussichtlich drei bis vier Prozent in diesem Jahr, teilte Vossloh mit. Restrukturierungsaufwendungen würden nochmals zu Buche schlagen, hieß es zur Begründung. 2017 sei dann mit einer Ebit-Marge von 5,5 bis 6,0 Prozent zu rechnen. Großaktionär und Aufsichtsratschef Heinz-Hermann Thiele hatte Vossloh einen Umbau und die Trennung vom Lokomotivgeschäft verordnet. Das von ihm im Frühjahr 2014 eingesetzte Management musste daher im ersten Jahr seiner Amtszeit einen hohen Verlust verbuchen. Bei stagnierenden Erlösen von 1,3 Milliarden Euro fiel 2014 operativ ein Minus von knapp 172 Millionen Euro an. (rts)

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  • Mittwoch, 13. Dezember 2017
  • Tourismus
    Tui verbucht Umsatzplus

    Der weltgrößte Reisekonzern Tui kann trotz Terrorangst und Unwettern in wichtigen Urlaubsregionen im zurückliegenden Geschäftsjahr 2016/2017 kräftig zulegen. Der operative Gewinn stieg in den zwölf Monaten bis Ende September um gut zehn Prozent auf 1,1 Milliarden Euro, wie Tui-Chef Fritz Joussen bekanntgab. Der Umsatz wuchs um acht Prozent auf 18,5 Milliarden Euro. Damit trotzte Tui der Terrorangst, der Türkei-Krise, den Wirbelstürmen in der Karibik und dem schwachen britischen Pfund. Der Überschuss ging zwar um mehr als ein Drittel auf 645 Millionen Euro zurück. Allerdings hatte der Reisekonzern ein Jahr zuvor beim Verkauf der Tochter Hotelbeds einen hohen Sondergewinn eingestrichen. Während die konzerneigenen Hotels und Kreuzfahrtschiffe ihre Ergebnisse nun kräftig steigerten, belasteten etwa die massenhaften Krankmeldungen der Tuifly-Besatzungen im Herbst 2016 das Ergebnis. (dpa)

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  • Inflation
    Deutschlands Verbraucherpreise ziehen an

    Die Inflation in Deutschland nimmt im November Fahrt auf. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lagen die Verbraucherpreise 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Oktober hatte die Inflationsrate 1,6 Prozent betragen. Im Monatsvergleich stieg das Preisniveau im November um 0,3 Prozent. Die Statistiker bestätigten damit vorläufige Zahlen. Deutlich teurer als vor einem Jahr war mit einem Zuwachs von 3,7 Prozent Energie. Gestiegen sind vor allem die Preise für Heizöl. Gas war dagegen günstiger als im Vorjahresmonat. Höhere Preise waren auch bei Lebensmitteln zu verzeichnen, wenngleich der Anstieg schwächer als im Vormonat ausfiel. Der Preisauftrieb bei Dienstleistungen, wozu auch Mieten gezählt werden, entwickelte sich mit plus 1,5 Prozent unterdurchschnittlich. (dpa)

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  • Unternehmen
    Toshiba räumt Streit mit US-Partner aus der Welt

    Der japanische Technologiekonzern Toshiba und sein US-Partner Western Digital haben einen Streit beigelegt, der den Verkauf des Speicherchip-Geschäfts von Toshiba ernsthaft gefährdet hatte. Nun wollen die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit sogar ausbauen, wie sie mitteilten. Der in schwerwiegende Probleme geschlitterte Toshiba-Konzern will seine gut laufende Speicherchipsparte an eine Gruppe um den US-Finanzinvestor Bain und verschiedene Tech-Konzerne verkaufen, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen. Die Amerikaner betreiben zusammen mit den Japanern ein Gemeinschaftsunternehmen für Speicherchips und wollten beim Verkauf vorrangig behandelt werden. (dpa)

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