Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 17. April 2018
  • Unternehmen

    Wacker Chemie kauft im Pharmaproteingeschäft zu

    Wacker Chemie stärkt mit einem Zukauf in den Niederlanden das Pharmaproteingeschäft. Von der Synco Bio Partners Luxembourg sei in dem Land eine Anlage zur Herstellung von Biopharmazeutika, Lebendbakterien und Impfstoffen sowie das dazugehörige Geschäft erworben worden, teilte der Münchener Chemiekonzern mit. Zur Höhe des Kaufpreises haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart. Der Zukauf sei ein wichtiger Schritt, um im stark expandierenden Markt für Biopharmazeutika weiter zu wachsen. (DJ)

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  • Samstag, 21. April 2018
  • China-Investor
    HNA senkt Anteil an Deutscher Bank

    Der chinesische Mischkonzern HNA hat seinen Anteil an der Deutschen Bank von 8,8 auf 7,9 Prozent gesenkt. Ein Sprecher der HNA sagte, das Unternehmen habe "beschlossen, einen Teil der Finanzierungsstruktur für unsere Beteiligung an der Deutschen Bank nicht zu erneuern" und zitierte "das aktuelle Marktumfeld". Im Jahr 2017 hatte die HNA mit Milliarden von US-Dollar über Finanzierungen und komplexe Derivate ihre Beteiligung aufgebaut, bis sie mit knapp 10 Prozent der größte Anteilseigner der Deutschen Bank wurde. Seit der Bekanntgabe dieser Position vor fast einem Jahr ist die Deutsche-Bank-Aktie um mehr als 30 Prozent zurückgegangen. Sie handelte am Freitag um 11,57 Euro in Frankfurt. Die Reduzierung der Beteiligung wurde in einem Zulassungsantrag bekannt gegeben. Die HNA wolle "ein wichtiger Investor der Deutschen Bank bleiben", sagte der Sprecher. Der Mischkonzern hatte zuvor erklärt, er habe keine Pläne, seinen Anteil an der Deutschen Bank zu reduzieren. (DJ)

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  • Beteiligungsverkauf
    FMC trennt sich von Ärzte-Netzwerk

    Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) verkauft seine Mehrheitsbeteiligung am US-Ärztenetzwerk Sound Inpatient Physicians Holdings für 2,15 Milliarden US-Dollar (1,76 Mrd Euro). Käufer sei eine Investorengemeinschaft unter der Leitung des US-Investmentfonds Summit Partners, teilte FMC mit. Das Geschäft solle bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Es werde ein Buchgewinn von etwa 800 Millionen Euro erwartet. Den Erlös wolle FMC in "andere Wachstumsinitiativen" stecken. Der zum Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius gehörende Dialyseanbieter hatte die Mehrheit an Sound Mitte 2014 übernommen und zahlte damals rund 600 Millionen US-Dollar. Sound wiederum übernahm wenig später den Mitbewerber Cogent Healthcare für eine nicht genannte Summe. Sound ist ein Netzwerk aus Ärzten, das medizinische Dienstleistungen in der gesamten Akutversorgung anbietet - von Notfallmedizin, Intensivmedizin, Krankenhausmedizin bis hin zur medizinischen Nachbetreuung. Für FMC brummt das Geschäft mit Dienstleistungen rund um die Blutwäsche in Nordamerika. Im vergangenen Jahr konnte der Dialyseanbieter seinen Umsatz kräftig steigern und erzielte dabei ein Rekordergebnis. Die Erlöse stiegen um 7 Prozent auf knapp 17,8 Milliarden Euro. Unter dem Strich konnte FMC seinen Gewinn 2017 um 12 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro steigern. (dpa)

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