Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 15. März 2016
  • Schienenverkehr

    Was steht in der Bahn-Bilanz?

    Die Deutsche Bahn muss bei der Bilanzvorlage am Mittwoch voraussichtlich erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder einen Verlust bekanntgeben. Auf die Bilanz drücken Sonderbelastungen durch Abschreibungen im Güterverkehr und Kosten für den Konzernumbau. Bahn-Chef Rüdiger Grube bezifferte sie im Dezember auf zwei Milliarden Euro. Auch die Konkurrenz der Fernbusse setzt dem Konzern weiter zu: Die Bahn kann Medienberichten zufolge für das vergangene Jahr zwar einen Fahrgastrekord im Fernverkehr verbuchen, allerdings ging der Umsatz der Sparte angesichts zahlreicher Billigangebote zurück. Zuletzt hatte die Deutsche Bahn im Jahr 2003 Verluste geschrieben. Im vergangenen Jahr erzielte der Konzern noch einen Gewinn von 988 Millionen Euro. (AFP)

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  • Mittwoch, 13. Dezember 2017
  • Tourismus
    Tui verbucht Umsatzplus

    Der weltgrößte Reisekonzern Tui kann trotz Terrorangst und Unwettern in wichtigen Urlaubsregionen im zurückliegenden Geschäftsjahr 2016/2017 kräftig zulegen. Der operative Gewinn stieg in den zwölf Monaten bis Ende September um gut zehn Prozent auf 1,1 Milliarden Euro, wie Tui-Chef Fritz Joussen bekanntgab. Der Umsatz wuchs um acht Prozent auf 18,5 Milliarden Euro. Damit trotzte Tui der Terrorangst, der Türkei-Krise, den Wirbelstürmen in der Karibik und dem schwachen britischen Pfund. Der Überschuss ging zwar um mehr als ein Drittel auf 645 Millionen Euro zurück. Allerdings hatte der Reisekonzern ein Jahr zuvor beim Verkauf der Tochter Hotelbeds einen hohen Sondergewinn eingestrichen. Während die konzerneigenen Hotels und Kreuzfahrtschiffe ihre Ergebnisse nun kräftig steigerten, belasteten etwa die massenhaften Krankmeldungen der Tuifly-Besatzungen im Herbst 2016 das Ergebnis. (dpa)

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  • Inflation
    Deutschlands Verbraucherpreise ziehen an

    Die Inflation in Deutschland nimmt im November Fahrt auf. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lagen die Verbraucherpreise 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Oktober hatte die Inflationsrate 1,6 Prozent betragen. Im Monatsvergleich stieg das Preisniveau im November um 0,3 Prozent. Die Statistiker bestätigten damit vorläufige Zahlen. Deutlich teurer als vor einem Jahr war mit einem Zuwachs von 3,7 Prozent Energie. Gestiegen sind vor allem die Preise für Heizöl. Gas war dagegen günstiger als im Vorjahresmonat. Höhere Preise waren auch bei Lebensmitteln zu verzeichnen, wenngleich der Anstieg schwächer als im Vormonat ausfiel. Der Preisauftrieb bei Dienstleistungen, wozu auch Mieten gezählt werden, entwickelte sich mit plus 1,5 Prozent unterdurchschnittlich. (dpa)

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  • Unternehmen
    Toshiba räumt Streit mit US-Partner aus der Welt

    Der japanische Technologiekonzern Toshiba und sein US-Partner Western Digital haben einen Streit beigelegt, der den Verkauf des Speicherchip-Geschäfts von Toshiba ernsthaft gefährdet hatte. Nun wollen die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit sogar ausbauen, wie sie mitteilten. Der in schwerwiegende Probleme geschlitterte Toshiba-Konzern will seine gut laufende Speicherchipsparte an eine Gruppe um den US-Finanzinvestor Bain und verschiedene Tech-Konzerne verkaufen, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen. Die Amerikaner betreiben zusammen mit den Japanern ein Gemeinschaftsunternehmen für Speicherchips und wollten beim Verkauf vorrangig behandelt werden. (dpa)

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