Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 19. März 2016
  • Geldpolitik

    Weidmann kritisiert EZB

    Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat seine kritische Haltung zum geldpolitischen Kurs der Europäischen Zentralbank bekräftigt. Die jüngsten Beschlüsse seien "sehr weitgehend" und hätten ihn "in der Summe nicht überzeugt", sagte Weidmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Wir erwarten weiterhin ein Anziehen der Konjunktur und der Preise. Es droht keine Deflation." Weil die Teuerung in der Eurozone seit geraumer Zeit unter der EZB-Zielmarke von knapp zwei Prozent liegt, hatten die Währungshüter in Frankfurt vor gut einer Woche ein beispielloses Maßnahmenpaket beschlossen. (dpa)

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  • Samstag, 24. Februar 2018
  • Konjunktur
    Saudi-Arabien will Öl-Förderbremse lockern

    Saudi-Arabien geht nach Worten von Ölminister Chalid al-Falih davon aus, dass die Förderbremse der Opec und anderer Staaten im kommenden Jahr abgemildert wird. Die Organisation erdölexportierender Länder und andere Staaten wollten den Markt stabilisieren, sagte Al-Falih bei einem Besuch in Indien. Der nächste Schritt könnte eine Lockerung der Förderbremse sein. "Nach meiner Einschätzung wird das im Laufe von 2019 geschehen, aber wir wissen nicht wann und wie." Die Opec und andere Exportnationen wie Russland hatten sich darauf geeinigt, ihre Produktion um 1,2 Millionen Barrel Öl am Tag zu kürzen. Die Vereinbarung ist bis Ende 2018 gültig. Hintergrund ist ein Preisverfall auf dem Ölmarkt. So kostete ein Fass der Nordseesorte Brent vor zwei Jahren weniger als 30 Dollar. Inzwischen hat sich der Preis mehr als verdoppelt. (rts)

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  • Konjunktur
    Fitch stuft Brasilien herab

    Fitch hat das Rating Brasiliens um eine weitere Stufe gesenkt. Die langfristigen Verbindlichkeiten würden jetzt nur noch mit "BB-" bewertet nach zuvor "BB", teilten die Bonitätswächter am Freitag mit. Damit rutscht die Bewertung des südamerikanischen Landes tiefer in den Ramschbereich. Grund für den Schritt seien das hohe Haushaltsdefizit, die steigenden Staatsschulden und Verzögerungen bei den Sozialreformen. Der Ausblick sei dagegen auf "stabil" von zuvor "negativ" angehoben worden. Die US-Ratingagentur S&P hatte die größte Volkswirtschaft Südamerikas im Januar ebenfalls herabgestuft. Trotz politischer Unsicherheit hat sich die Wirtschaft des Landes zuletzt erholt. (rts)

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