Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 06. Oktober 2014
  • Konjunktur

    Weltbank zweifelt an Chinas Wachstumziel

    Chinas Wirtschaft wird nach Ansicht der Weltbank dieses Jahr das von der Regierung vorgegeben Wachstumsziel von 7,5 Prozent verfehlen. Mit einem Plus von 7,4 Prozent wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach knapp unter der Vorgabe der Führung in Peking bleiben. Wie die Weltbank in ihrer Prognose weiter mitteilte, erwartet sie für 2015 nur noch ein Plus von 7,2 Prozent. 2013 hatte das BIP im Reich der Mitte noch um 7,7 Prozent zugelegt.

    Die Regierung versucht derzeit, das Wachstumsmodell der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt umzustellen: Sie will weg von einer zu starken Abhängigkeit von Export und Investitionen und hin zu einem stärkeren Fokus auf dem privaten Verbrauch. Die jüngsten Bürgerrechtsproteste in der zu China gehörenden Sonderverwaltungszone Hongkong werden aus Sicht der Weltbank-Ökonomen nur begrenzte Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung in der Volksrepublik haben. (rts)

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  • Donnerstag, 14. Dezember 2017
  • Luftfahrt
    Airbus will weniger A380 bauen

    Airbus erwägt, die Produktion des Großraumflugzeugs A380 zu drosseln. Es werde über eine Verringerung auf sechs bis sieben Maschinen pro Jahr nachgedacht, sagte der Airbus-Manager Fabrice Bregier. Allerdings gebe es noch keine endgültige Entscheidung. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits vor wenigen Tagen unter Berufung auf Insider berichtet, Airbus prüfe derzeit, ob die Produktion bis auf sechs Maschinen pro Jahr gesenkt werden könne. Schon 2018 wolle Airbus nur noch zwölf und 2019 nur noch acht Jets des Typs herstellen, hieß es damals. In der Spitze lag die Jahresproduktion bei der A380 einst bei 30 Maschinen. Aus der Sicht vieler Fluggesellschaften lassen sich jedoch kleinere Flugzeuge flexibler und effizienter einsetzen als die A380. (rts)

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  • Konjunktur
    Chinas Zentralbank geht mit Zinsen hoch

    Nach der US-Notenbank hat auch die Zentralbank in China die Zinsen angehoben. Die kurz- und mittelfristigen Sätze wurden allerdings nur um jeweils fünf Basispunkte angehoben. Analysten hatten nicht mit dem Schritt gerechnet, verwiesen allerdings auf die nur sehr geringe Anhebung. Zuletzt hatte die chinesische Zentralbank im März angehoben. Die US-Notenbank hatte am Mittwoch gegen Ende der Ägide ihrer Chefin Janet Yellen die Zinsen ein drittes Mal in diesem Jahr angehoben und will die Zügel unter ihrem Nachfolger Jerome Powell weiter straffen. Die Fed setzte den Schlüsselsatz um einen Viertelpunkt hoch - auf die neue Spanne von 1,25 bis 1,50 Prozent. 2018 sollen drei weitere Anhebungen folgen. Die mächtigste Notenbank der Welt reagiert damit auf die brummende Wirtschaft in den USA. (rts)

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