Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 22. März 2015
  • Franken-Freigabe

    Wirtschaft will Hilfe für grenznahe Betriebe

    Die Schweizer Wirtschaft hofft nach der Aufhebung der Franken-Euro-Bindung und der anschließenden Aufwertung der heimischen Währung auf Hilfen vor allem für grenznahe Betriebe. Diese litten unter der Entscheidung der Schweizer Nationalbank vom Januar, die seit 2011 geltende Wechselkursbindung des Franken an den Euro aufzuheben, sagte der Direktor der Industrie- und Handelskammer im Schweizer Kanton Thurgau, Peter Maag, der Zeitung "Sonntag aktuell". In manchen Firmen würden bereits Maßnahmen wie Einstellungsstopps, Arbeitszeitverlängerungen und Lohnkürzungen geprüft und umgesetzt. "Wir spüren die Aufwertung des Frankens besonders heftig", sagte der Präsident der Gewerbetreibenden in der Schweizer Grenzstadt Kreuzlingen, Andreas Haueter. Ein Einschreiten der Politik könne beispielsweise den Einkaufstourismus etwas einschränken. "Sie ist gefordert, um Themen wie Zollfreibeträge oder Importbestimmungen anzugehen", sagte Haueter. (dpa)

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  • Dienstag, 12. Dezember 2017
  • Übernahmen
    Franzosen schlucken Westfield

    Der französische Immobilienkonzern Unibail-Rodamco übernimmt Westfield, einen australischen Betreiber von US-Einkaufszentren. Der Kaufpreis liegt bei 20,8 Milliarden australische Dollar (umgerechnet 13,3 Milliarden Euro), wie Unibail-Rodamco mitteilte. Westfield betreibt in den USA unter anderem die Ladenpassage im World Trade Center in New York. Die Australier hätten der Übernahme zugestimmt, hieß es. Die Offerte in bar und Aktien von Unibail-Rodamco bewertet die Westfield-Anteile mit 10,01 australischen Dollar je Stück. Das entspricht einem Aufschlag von fast 18 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs in Höhe von 8,50 Dollar. Die Westfield-Aktie war bei Börsenöffnung am Dienstag vor Bekanntgabe des Deals vom Handel ausgesetzt. (DJ)

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  • Luftfahrt
    Flughafen Frankfurt wächst

    Der Flughafen Frankfurt hat im November etwas mehr als fünf Millionen Fluggäste verzeichnet. Das ist ein kräftiges Plus von 21,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Allerdings mussten im November 2016 wegen Streiks zahlreiche Flüge gestrichen werden. Bereinigt um diesen Sondereffekt lag der Zuwachs aber immer noch bei 11,8 Prozent. Bezogen auf das laufende Gesamtjahr liegen die Passagierzahlen mit 59,9 Millionen um 6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das Frachtaufkommen kletterte im Zeitraum Januar bis November um 4,3 Prozent auf rund 2,05 Millionen Tonnen. (DJ)

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