Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 28. Mai 2014
  • Eurozone

    Wirtschaftsklima hellt sich auf

    Das Wirtschaftsklima in der Eurozone hat sich im Mai stärker als erwartet aufgehellt. Das Barometer kletterte um 0,7 auf 102,7 Punkte, wie die EU-Kommission mitteilte. Im Vorfeld befragte Ökonomen hatten dagegen nur mit einem Plus auf 102,2 Zähler gerechnet. Die Stimmung verbesserte sich vor allem bei Verbrauchern sowie in Industrie und Baubranche. Bei den Dienstleistern und Einzelhändlern blieb sie nahezu unverändert. In Deutschland, Italien, Spanien und den Niederlanden ging es bergauf, in Frankreich dagegen bergab. Der separat ermittelte Geschäftsklimaindex für die Euro-Zone verbesserte sich ebenfalls. Dieses Barometer kletterte um 0,09 Punkte auf 0,37 Zähler. Analysten hatten hier einen Anstieg auf 0,30 Punkte erwartet. (rts)

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  • Freitag, 16. Februar 2018
  • Konjunktur
    US-Verbraucherstimmung hellt sich auf

    Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich im Februar überraschend aufgehellt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg im Januar um 4,2 auf 99,9 Punkte, wie die Universität Michigan auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem leichten Rückgang auf 95,5 Zähler gerechnet. Die Verbraucher bewerteten ihre derzeitige Lage besser und schätzten auch ihre Aussichten rosiger ein als zuletzt. Der private Konsum ist das Rückgrat der US-Wirtschaft. Er macht etwa 70 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Kaffee und Vitaminwasser feuern Coca-Cola an

    Eine starke Nachfrage nach Kaffee sowie nach Wasser mit Vitaminzusätzen haben Coca-Cola zum Jahresende gute Geschäfte beschert. Durch den Verkauf von Produkten wie Georgia Coffee und Glaceau Vitamin Water konnte der vor allem für seine Limonaden bekannte Konzern den Umsatz im vierten Quartal aus eigener Kraft um sechs Prozent steigern. Dabei nicht berücksichtigt werden laufende Bemühungen, das Abfüllgeschäft neu an Franchisenehmer zu vermitteln. Dies hatte negative Effekte, mit denen die Erlöse unter dem Strich um ein Fünftel auf 7,51 Milliarden Dollar zurückgingen, wie Coca-Cola mitteilte. Auch die US-Steuerreform setzte dem Konzern aus Atlanta zu: Belastungen in Höhe von 3,6 Milliarden Dollar führten unter dem Strich zu einem Verlust von 2,75 Milliarden Dollar. Ein Jahr zuvor stand noch ein Plus von 550 Millionen Dollar in den Büchern. (rts)

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  • Unternehmen
    EU prüft Linde-Praxair-Deal

    Die EU-Kommission wird die geplante Fusion zwischen dem Industriegaskonzern Linde mit seinem US-Konkurrenten Praxair genauer prüfen. Die Wettbewerbsbehörde in Brüssel leitete eine vertiefte Prüfung ein, wie sie mitteilte. Es gebe die Sorge, dass die Fusion den Wettbewerb auf dem Markt für mehrere wichtige Gase behindern könnte, etwa Sauerstoff oder Helium. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager erklärte, sie prüfe aufmerksam, ob die Fusion Preiserhöhungen oder eingeschränkte Wahlmöglichkeiten für Unternehmen und Verbraucher nach sich ziehen könnte. Die geplante Fusion wurde der Kommission am 12. Januar gemeldet - für ihre vertiefte Prüfung hat sie daher bis zum 4. Juli Zeit. (AFP)

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  • Unternehmen
    Lada-Eingliederung treibt Renault-Gewinn

    Der französische Autobauer Renault hat im vergangenen Jahr das nach eigenen Angaben beste Ergebnis seiner Geschichte erzielt. Der Umsatz wuchs binnen Jahresfrist um knapp 15 Prozent auf 58,8 Milliarden Euro. Der Gewinn stieg um 50 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Renault profitierte demnach von der Eingliederung des russischen Autobauers Avtovaz mit der Marke Lada in den Konzern.

    Der Verwaltungsrat hatte am Vortag den Vertrag von Konzernchef Carlos Ghosn um vier Jahre verlängert und die "außergewöhnlichen Ergebnisse" unter seiner Führung gewürdigt. Ghosn soll den Strategieplan Drive the Future umsetzen, mit dem der Umsatz bis 2022 auf 70 Milliarden Euro gesteigert werden soll. (AFP)

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  • Finanzen
    BoJ-Chef vor weiterer Amtszeit

    An der ultralockeren Geldpolitik Japans dürfte sich in nächster Zeit nichts ändern. Premierminister Shinzo Abe hat Haruhiko Kuroda erneut als Gouverneur der Bank of Japan (BoJ) vorgeschlagen. Der 73-Jährigen ist seit 2013 im Amt. Die Personalie muss noch vom Parlament bestätigt werden. Kuroda hatte in den vergangenen zwei Wochen vor parlamentarischen Ausschüssen wiederholt gesagt, dass die Zentralbank die "kraftvolle Lockerung" weiterverfolgen werde. Es sei zu früh, um über einen möglichen Ausstieg aus dieser Politik zu sprechen. (DJ)

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  • Unternehmen
    Saab verdient deutlich weniger

    Der schwedische Rüstungskonzern Saab hat im vierten Quartal einen Gewinnrückgang verzeichnet. Das Nettoergebnis fiel auf Jahressicht um 17 Prozent auf 517 Millionen schwedische Kronen, wie das Unternehmen mitteilte. Die Waffen- und Munitionssparte Dynamics erhielt weniger Neuaufträge, im Konzern gingen die Order auf 6,6 Milliarden Kronen zurück. Immerhin stieg der Konzernumsatz auf 9,80 Milliarden Kronen. Die Bruttomarge fiel aber. Das Unternehmen versprach, die 2017 eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz fortzusetzen. (DJ)

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  • Unternehmen
    HNA baut Deutsche-Bank-Anteil weiter ab

    Der in Geldnöten steckende chinesische Mischkonzern HNA hat seine Beteiligung an der Deutschen Bank weiter reduziert. Nachdem die Chinesen ihren über den österreichischen Vermögensverwalter C-Quadrat gehaltenen Anteil Anfang Februar bereits von 9,9 auf 9,2 reduziert hatten, senkten sie ihre Beteiligung nun auf 8,8 Prozent, wie ein Sprecher von C-Quadrat mitteilte.

    Der Verkauf der Deutsche-Bank-Aktien sei "im Zusammenhang mit der langfristigen Anpassung der Finanzierungsstruktur" erfolgt. Eine weitere Reduzierung der Beteiligung sei nicht vorgesehen. HNA bleibe ein langfristiger Großinvestor der Deutschen Bank. (DJ)

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