Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 07. Mai 2014
  • Unternehmen

    Witterung begrenzt HeidelbergCement-Verlust

    Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im ersten Quartal vom milden Winter in Europa profitiert. Absatz, Umsatz und operatives Ergebnis legten zu. Der zum Jahresauftakt üblicherweise anfallende Nettoverlust wurde deutlich reduziert. Die Jahresprognose bestätigte das Unternehmen.

    Der Umsatz stieg um 5,7 Prozent auf 2,75 Milliarden Euro. Dabei belasteten negative Währungseffekte den Konzern mit 221 Millionen Euro. Währungsbereinigt hätte der Anstieg sogar knapp 15 Prozent betragen. Das operative Ergebnis klettert um 41 Millionen auf 50 Millionen Euro. Der Nettoverlust wurde auf 147 Millionen von 235 Millionen Euro gesenkt.

    Den Ausblick für 2014 bestätigte HeidelbergCement. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die Wirtschaft in den wichtigen Märkten Nordamerika, Großbritannien, Deutschland und Nordeuropa weiter erholt. In diesen Regionen macht HeidelbergCement fast 50 Prozent des Umsatzes.

    Umsatz, operatives Ergebnis und Jahresüberschuss des DAX-Konzerns sollen daher auf vergleichbarer Basis weiter steigen, das heißt bereinigt um Wechselkurs-, Konsolidierungs- und Einmaleffekten. (DJ)

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  • Donnerstag, 23. November 2017
  • Fluggesellschaften
    Air Berlin kündigt Bodenpersonal und Piloten

    Etwa 2500 Piloten und Boden-Beschäftigte der insolventen Air Berlin erhalten derzeit ihre Kündigungen. Mit Beginn des Insolvenzverfahrens am 1. November waren sie zunächst freigestellt worden, nun sind die Sozialplan-Verhandlungen für sie abgeschlossen. Personalchefin Martina Niemann rief die Betroffenen in einer internen Mitteilung auf, sich arbeitslos zu melden, um Arbeitslosengeld zu erhalten. Zudem verwies sie auf ausgeschriebene Stellen bei Easyjet und Condor sowie auf eine weitere Jobmesse in der Air-Berlin-Zentrale. Die Veranstaltung ist für diesen Freitag geplant. Teilnehmen wollen diesmal unter anderem Unternehmen wie Daimler, Rolls-Royce und DER Touristik. Noch keinen Sozialplan gibt es für etwa 3500 Flugbegleiter. Für sie laufen noch Gespräche, sie werden an diesem Freitag fortgesetzt. Nach Niemanns Angaben sind rund 300 Boden-Beschäftigte in die Transfergesellschaft gewechselt, in der sie sechs Monate Zeit haben, sich neu zu orientieren. (dpa)

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  • Übernahmen
    Kartellamt durchkreuzt Fusionspläne von Eventim

    Der Tickethändler und Veranstalter CTS Eventim darf die Berliner Konzert- und Veranstaltungsagentur Four Artists nicht übernehmen. Das Bundeskartellamt untersagte die im Frühjahr angekündigte Übernahme. "CTS Eventim ist als Anbieter des mit Abstand größten Ticketsystems in Deutschland marktbeherrschend. Veranstalter von Konzerten oder Tourneen sind auf CTS ebenso angewiesen wie Vorverkaufsstellen, die Tickets vertreiben wollen", sagte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt in Bonn.

    Zudem besitze CTS eine sehr starke Marktstellung beim Ticketvertrieb über den eigenen Online-Shop und habe bereits in der Vergangenheit verschiedene Veranstalter in seine Konzernstruktur integriert. Durch den Kauf von Four Artists würde CTS Kontrolle über weitere, relevante Ticketkontingente erhalten und seine Marktposition weiter ausbauen, hieß es weiter. (dpa)

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  • Konjunktur
    Verbraucher halten UK-Wirtschaft in Schwung

    Die britische Wirtschaft hat ihr Wachstum im Sommerquartal dank kauffreudiger Verbraucher leicht beschleunigt. Trotz der Brexit-Unsicherheiten legte das Bruttoinlandsprodukt zwischen Juli und September um 0,4 Prozent zu, wie das nationale Statistikamt in London mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. Im zweiten Quartal lag das BIP-Plus bei 0,3 Prozent. Allerdings wachsen andere Industrienationen deutlich schneller: Deutschland schaffte zuletzt ein Plus von 0,8 Prozent, die USA von 0,7 Prozent und die Eurozone von 0,6 Prozent. Obwohl die steigende Inflation in Großbritannien im Zuge des Votums für einen EU-Austritt die Kaufkraft drückt, zogen die Konsumausgaben auf der Insel mit 0,6 Prozent so kräftig an wie seit einem Jahr nicht mehr und erwiesen sich damit als Konjunkturstütze. (rts)

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