Marktberichte

Inflationssorgen Wall Street eröffnet schwach

Die US-Börsen sind am Mittwoch schwächer in den Handel gestartet. Die jüngsten Wirtschaftsdaten schüren Inflationsängste, erklärten Marktbeobachter. Die US-Verbraucherpreise stiegen im Januar um 0,6 Prozent, die vielbeachtete sogenannte Kernrate um 0,3 Prozent. Das Gespenst einer Stagflation, die wirtschaftlich gefährliche Kombination von niedrigem Wachstum und hohen Preisen, hinge in der Luft, meinen Marktteilnehmer.

Der Nasdaq-Composite, bereits auf einem Sieben-Wochen-Tief, eröffnete den Handel deutlich im Minus, gewann im frühen Handel jedoch an Kraft und konnte wieder die Marke von 2.300 Punkten überspringen.

Techwerte beherrschten das frühe Börsengeschehen. Lucent Technologies legten ein Prozent zu. Der US-Telekomausrüster will sich offenbar von seiner Glasfasersparte trennen. Sun Microsystems fielen fast acht Prozent. Merrill Lynch stufte die Aktieneinschätzung des Computerherstellers von "Akkumulieren" auf "Neutral" zurück.

Agilent Technologies verloren sechs Prozent. Der Hersteller von Test- und Messgeräten reihte sich nachbörslich in die Liste jener Techunternehmen ein, die die Umsatz- und Gewinnentwicklung für das Finanzjahr 2001 heruntergeschraubt haben. Brocade gewannen fast acht Prozent. Der Netzwerkkonzern wird die ersten Quartalsergebnisse nachbörslich bekannt geben.

Zwei Riesen der US-Konsumgüterindustrie haben ein "Joint Venture" vereinbart. Coca Cola und Procter & Gamble werden Teile ihrer Softdrink- und Imbissgeschäfte in einer vier Mrd. US-Dollar Gemeinschaftsgründung zusammenlegen. Die Werte reagierten unterschiedlich. Procter & Gamble legten über ein Prozent zu, während Coca Cola über vier Prozent abgaben.

Quelle: n-tv.de

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