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Amis fahren made in Germany Autobauer gut unterwegs

Die deutschen Autobauer haben ihren Aufwärtstrend auf dem wichtigen US-Markt im Februar fortgesetzt. Mit Ausnahme von Audi setzten die deutschen Hersteller im Februar wieder mehr Fahrzeuge auf dem wichtigen US-Markt ab.

Wie aus Angaben der Unternehmen von Mittwochabend und Donnerstag hervorgeht, steigerte DaimlerChrysler seinen Absatz um 4,0 Prozent auf 207.723 Einheiten. Die US-Tochter Chrysler mit ihren Marken Jeep, Chrysler und Dodge, die in diesem Jahr zehn neue Modelle auf den Markt bringen will, wies auf ihrem Heimatmarkt ein Plus von drei Prozent aus. Von der Nobelmarke Mercedes Benz wurden 17.356 Stück und damit 28 Prozent mehr verkauft als vor Jahresfrist.

BMW meldete einen Anstieg von 2,4 Prozent auf 22.018 Fahrzeuge. VW steigerte seine Verkäufe um 21,3 Prozent auf 16 329 Einheiten. Der Konzern führte dies im Wesentlichen auf eine gestiegene Nachfrage nach den Modellen Jetta, Passat und Golf GTI zurück.

Bei der Konzerntochter Audi of America fiel der Absatz dagegen um knapp neun Prozent auf 4.806 Pkw. Stark zurück gingen nach Angaben des Konzerns die Verkäufe der Modelle TT und A4. Lediglich die Luxusmarke A8 legte um knapp 16 Prozent zu. Für das Gesamtjahr hat Audi allerdings einen Rekordabsatz in Aussicht gestellt.

Bei Porsche kletterten die Verkäufe in den USA und in Kanada um 19 Prozent auf insgesamt 2797 Fahrzeuge. Wachstumstreiber waren vor allem die Modelle 911 und der Boxster. Der Absatz des Geländewagens Cayenne gab dagegen um neun Prozent nach. Porsche führt den anhaltenden Rückgang auf einen Verzicht auf Rabatte zurück.

Bereits im Januar hatten die deutschen Autohersteller auf dem US-Markt an den positiven Trend zum Jahresende angeknüpft und ihren Absatz kräftig gesteigert.

Branchenprimus General Motors (GM) lieferte im Februar 301.545 Fahrzeuge an die Kunden aus, das waren 2,5 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Eingerechnet sind dabei auch Fahrzeuge der Marke Saab sowie mittelgroße und Schwerlast-Lkw. Der zweitgrößte US-Autohersteller Ford verbuchte auf seinem Heimatmarkt ein Absatzminus von vier Prozent auf 244.021 Fahrzeuge.

Quelle: ntv.de

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