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Deutschland Mittelfeld EU kommt in Schwung

Das Wachstum in der Euro-Zone kommt wieder in Schwung. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone und der gesamten EU stieg im dritten Quartal gegenüber den drei Vormonaten um 0,6 Prozent.

Das teilte die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit und bestätigte damit eine Schnellschätzung von Mitte November. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft in der Eurozone und in der gesamten EU mit 25 Staaten um 0,4 Prozent gewachsen, im ersten Quartal waren es 0,3 Prozent gewesen.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs das BIP im dritten Quartal in der Eurozone mit den 12 Staaten der Euro-Währung um 1,6 Prozent, in der EU um 1,7 Prozent. Diese Werte liegen etwas höher als in der ersten Eurostat-Schätzung.

Der "kleine Aufschwung" basiert auf gestiegenen Konsumausgaben von Privatpersonen, mehr Investitionen und einem Plus bei den Exporten. Deutschland kam im Vergleich zum Vorquartal auf 0,6 Prozent Wachstum und lag damit genau im EU-Schnitt.

Wegen der stark gestiegenen Öl- und Benzinpreise rechnet die EU-Kommission in der Euro-Zone für das laufende Jahr nur noch mit einem Wachstum von 1,3 Prozent. Im kommenden Jahr soll die Wirtschaft mit einem Plus von 1,9 Prozent deutlich in Fahrt kommen.

Quelle: ntv.de