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Aufräumen bei Unicredito Ein Investmentbanking

Die italienische Großbank UniCredit wird ihre Investmentsparte UniCredit Banca Mobiliare (UBM) abspalten und mit dem Investmentbanking der HVB sowie den österreichischen Aktivitäten bündeln.

Hierdurch solle eine einzige Investmentbanking-Einheit entstehen, sagte UniCredito-Chef Alessandro Profumo der italienischen Tageszeitung "Il Sole". "Das war klar und ist logisch im Falle solcher Übernahmen", so eine Sprecherin der HypoVereinsbank gegenüber n-tv.de. UniCredito wolle europäischer Marktführer im Investmentbanking werden.

UniCredito hatte im Sommer die Übernahme der HVB und ihrer Tochter Bank Austria in einer rund 20 Mrd. Euro schweren Transaktion angekündigt. Vor wenigen Wochen wurde der Kauf vollzogen. Es handelt sich um die bislang größte grenzüberschreitende Fusion im europäischen Bankensektor.

Allerdings zeigen sich bei der Integration der HVB und der Bank Austria zunehmend Probleme, in osteuropäischen Ländern gibt es zudem politischen oder wettbewerbsrechtlichen Widerstand. Mehrere Top-Manager der HVB, die in der neuen Gruppe zum Teil für Vorstandsposten designiert waren, hatten in den vergangenen Tagen hingeworfen. Unter anderem verließ der als Investmentbanking-Chef vorgesehene Stefan Jentzsch das Haus, um zur Allianz-Tochter Dresdner Bank zu wechseln.

Quelle: ntv.de

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