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Rekordanstieg Energie treibt Erzeugerpreise

Der Anstieg der Erzeugerpreise war im November so stark wie seit über 23 Jahren nicht mehr. Die an die Hersteller gewerblicher Produkte gezahlten Preise stiegen um fünf Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

Grund für den stärksten Zuwachs seit August 1982 seien hohe Energiepreise und statistische Effekte gewesen. Im Oktober hatten die Preise 4,6 Prozent über dem Vorjahr gelegen. Im Vergleich zum Vormonat jedoch sanken die Erzeugerpreise im November um 0,1 Prozent.

Energie verteuerte sich zum November 2004 durchschnittlich um 17,5 Prozent: Kraftstoffe kosteten knapp zehn Prozent mehr, leichtes Heizöl fast 30 Prozent, schweres Heizöl fast 73 Prozent mehr. Strompreise legten um gut 13 Prozent zu, Preise für Erdgas um nahezu 30 Prozent zum Vorjahr. Ohne Energie hätten die Erzeugerpreise lediglich um 1,5 Prozent über dem Vorjahr gelegen. Zum Vormonat verbilligten sich Mineralölerzeugnisse um 6,5 Prozent.

Volkswirte hatten mit einem Preisrückgang im Monatsvergleich um 0,3 Prozent und einer Jahresrate von 4,9 Prozent gerechnet.

Quelle: ntv.de