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Fusionen und Zukäufe Große Pläne bei Volksbanken

Die deutschen Genossenschaftsbanken rechnen mit weiteren Zusammenschlüssen innerhalb ihres Sektors. "Die Zahl von 1.000 Volksbanken und Raiffeisenbanken ist langfristig realistisch, aber die Entwicklung dahin hat sich verlangsamt", sagte Christopher Pleister, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), der "Süddeutschen Zeitung".

Zuletzt gab es noch knapp 1.300 genossenschaftliche Institute. Den Kauf von Sparkassen schloss Pleister nicht aus: "Im Moment ist das Spekulation. Natürlich würden Sparkassen-Kunden gut zu uns passen."

Das Ziel einer Vorsteuerrendite von 15 Prozent bekräftigte der BVR-Präsident. Derzeit kommen die Genossen auf durchschnittlich 13 Prozent. Fragen zu den laufenden Gesprächen über eine Fusion der beiden verbliebenen genossenschaftlichen Spitzeninstitute, DZ Bank und WGZ Bank, wollte Pleister nicht beantworten.

Quelle: ntv.de