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Bis zu 25.000 Jobs Kodak kürzt drastisch

Die Eastman Kodak will weltweit nun 22.500 bis 25.000 Stellen streichen. Bislang war nur die Rede von 15.000 Stellen. Im zweiten Quartal rutschte der Foto-Ausrüster tiefer in die roten Zahlen.

Wie das Unternehmen mitteilte, lag der Nettoverlust im Berichtszeitraum bei 146 Mio. Dollar oder 51 Cents je Aktie, nach einem Nettogewinn von 136 Millionen Dollar oder 46 Cents je Aktie im Vorjahr. Als Grund für den Fehlbetrag nannte der Konzern Restrukturierungsaufwendungen sowie die Neuausrichtung des Konzerns auf Digitalprodukte.

Ohne die Berücksichtigung von Sondereffekten verbuchte Konzern einen Gewinn von 53 Cents je Aktie, was deutlich unterhalb der durchschnittlichen Analystenschätzung von 80 Cents je Aktie lag. Der Konzernumsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,4 Prozent auf 3,69 Mrd. Dollar, was die Analystenprognose von 3,65 Mrd. Dollar leicht übertraf.

Restrukturierung drastischer als erwartet

Aufgrund der enttäuschenden Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr kündigte Eastman Kodak im Anschluss an die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse eine Ausweitung der Restrukturierungsmaßnahmen sowie der geplanten Stellenstreichungen an. Demnach sollen anstelle der im Januar 2004 angekündigten Streichung von insgesamt 15.000 Arbeitsplätzen nunmehr 22.500 bis 25.000 Stellen wegfallen. Die hierfür notwendigen Aufwendungen wurden auf 2,7 bis 3,0 Mrd. Dollar beziffert, wobei man im Januar vergangenen Jahres in diesem Zusammenhang noch Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1,3 bis 1,7 Mrd. Dollar erwartet hatte.

Quelle: n-tv.de