Meldungen

Banken heben Kreditlinie Merck kann was drauflegen

Im Übernahmekampf um den Berliner Pharmakonzern Schering hat sich der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA von den Banken offenbar weiteren finanziellen Spielraum einräumen lassen.

Darauf deuten Unterlagen von Merck auf der Internetseite der amerikanischen Aufsichtsbehörde SEC hin. Die Banken Bear Stearns, Deutsche Bank und Goldman Sachs haben Merck eine Kreditlinie in Höhe von 16,1 Mrd. Euro eingeräumt. Das sind rund zehn Prozent mehr, als die Summe, die Merck bisher für eine Übernahme veröffentlicht hat.

Merck will Schering für 77 Euro pro Aktie oder 14,6 Mrd. Euro übernehmen. An der Börse wird bereits seit der Veröffentlichung des Angebots am 13. März auf eine Nachbesserung spekuliert. Schering-Aktien gewannen am Vortag 0,80 Prozent auf 83,0 Euro und notieren damit deutlich über den von Merck gebotenen 77 Euro.

Quelle: ntv.de