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Börsendebütant Patrizia Start über Ausgabepreis

Die Aktien des Börsendebütanten Patrizia Immobilien sind an ihrem ersten Handelstag mit 21,50 Euro gestartet.

Der erste Kurs lag damit 16 Prozent über dem Zuteilungspreis von 18,50 Euro. Patrizia ist nach der Sicherheitstechnikfirma Primion der zweite Neuling im Prime Standard, dem am stärksten regulierten deutschen Börsensegment, in diesem Jahr. Patrizia, ein Augsburger Immobilien-Projektentwickler, hatte insgesamt bis zu 21,7 Mio. Anteilsscheine in einer Preisspanne von 15,80 bis 18,50 Euro zur Zeichnung angeboten. Von dem Emissionserlös von bis zu rund 400 Mio. Euro fließen etwa zwei Drittel auf das Konto der Altgesellschafter. "Wir werden verstärkt dieses Geld nutzen, um Wohnungsbestände in Deutschland zu kaufen; bundesweit Wohnungsbestände, die in unser Geschäftsmodell passen. Die werden wir dann nach Sanierung und Modernisierung bevorzugt unseren Mietern zum Kauf anbieten bzw. Kleinanlegern, die eine gut modernisierte Wohnung zum fairen Preis von uns erwerben können." Sagt Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender Patrizia Immobilien, im n-tv-Interview.

Patrizia strebt eine Aufnahme in den Nebenwertindex MDax an. Dort sind bereits die Immobiliengesellschaften Vivacon, Deutsche Euroshop und IVG vertreten.

Quelle: ntv.de