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Investmentbanking satt US-Banken verdienen gut

Die führenden Banken in den USA haben im zweiten Quartal allesamt unter anderem vom florierenden Investmentbanking profitiert und ihre Gewinne deutlich gesteigert.

Die Nummer zwei der Branche, die Bank of America steigerte ihren Nettogewinn um knapp ein Fünftel auf 5,48 Mrd. US-Dollar, während das drittgrößte Geldhaus der USA, J.P. Morgan Chase, ihren Verdienst sogar auf 3,5 Mrd. US-Dollar verdreifachte.

Am Dienstag hatte der weltweite Branchenführer Citigroup bereits einen Gewinnanstieg ausgewiesen, der allerdings kleiner ausfiel als bei den Konkurrenten. Die Aktien der Bank of America sowie von J.P. Morgan Chase legten vorbörslich deutlich zu.

Die in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina ansässige Bank of Amerika steigerte ihre Erlöse um 25 Prozent auf 18,23 Mrd. US-Dollar. Vor Akquisitions- und Restrukturierungskosten übertraf das Unternehmen beim Gewinn die Erwartungen der Analysten. Auch bei den Einnahmen schnitt die Bank besser als am Markt erwartet ab.

Die gute Entwicklung schuldete die Bank of America auch dem Privatkundengeschäft sowie dem Bereich für kleinere Firmen. Der Nettogewinn verdoppelte sich hier auf 3,11 Mrd. US-Dollar. Der Bereich Investmentbanking sowie das Firmenkundengeschäft brachten zusammen netto 1,72 Mrd. US-Dollar ein.

Konkurrent J.P. Morgan Chase profitierte im abgelaufenen Vierteljahr neben dem Investmentgeschäft auch vom Wachstum im Kreditkartenbereich. Die Einnahmen kletterten um knapp ein Fünftel auf 14,9 Mrd. US-Dollar. Zum Vorquartal entsprach dies indes einem Rückgang um ein Prozent. Im Investmentbereich stieg der Gewinn um 37 Prozent auf 839 Mio. US-Dollar, bei steigenden Einnahmen. Im Kreditkartengeschäft kletterte der Gewinn sogar um 61 Prozent auf 875 Mio. US-Dollar, obwohl hier die Einnahmen zurückgingen.

Quelle: n-tv.de