Wirtschaft
Mittwoch, 03. Januar 2018

Der Börsen-Tag: Chinas Notenbank kann Minern nicht Stecker ziehen

(Foto: imago/Science Photo Library)

In China versuchen die Behörden dem Phänomen der Kryptowährung Bitcoin Herr zu werden: Der Handel ist bereits nicht mehr möglich, aber immer noch werden Bitcoins in China durch sogenanntes Mining gewonnen. Vergleichsweise günstige Computer und niedrige Strompreise verschaffen den Bitcoin-"Schürfern" in der Volksrepublik dabei Standortvorteile. Allerdings: Das Geschäft mit der Erzeugung der umstrittenen Digitalwährung gilt als ein Schlupfloch, um Kapitalkontrollen zu umgehen.

Die Notenbank sieht einem Insider zufolge bei möglichen staatlichen Eingriffen auf das Mining ihre Hände gebunden: Bei einem Treffen mit staatlichen Internet-Finanzaufsehern habe die Zentralbank Ende Dezember betont, dass sie auf die stromintensive Erzeugung von Bitcoins keinen direkten Einfluss nehmen könne. Allerdings sei es ihr möglich, örtliche Behörden darum zu bitten, sagte der Gewährsmann, der anonym bleiben wollte.

Quelle: n-tv.de