Wirtschaft
Freitag, 10. August 2018

Der Börsen-Tag: DZ Bank: Lira-Crash strahlt auf Rand und Franken ab

Die DZ Bank schreibt, dass die Auswirkungen des Lira-Verfalls nicht mehr auf die Landeswährung der Türkei begrenzt bleiben.

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Das gelte vor allem für den Südafrikanischen Rand, der in den vergangenen beiden Tagen mehr als vier Prozent zum Dollar eingebüßt hat. Entwicklungen vom Kap könnten dafür nicht verantwortlich gemacht werden könnten, so die DZ.

Heute Morgen geriet dann auch noch der Euro in den Sog der Lira-Krise. Es sei jedoch nicht nur die Krise in der Türkei, die der Stimmung an den Devisenmärkten aktuell zusetze.

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"Die restriktivere Ausrichtung der US-Zentralbank, ein drohender Handelskrieg zwischen den beiden weltweit größten Volkswirtschaften und ein US-Präsident, der Gefallen an Sanktionen und Zöllen gefunden zu haben scheint - das ist der Mix, der das Sentiment insbesondere gegenüber Schwellenländerwährungen zusehends belastet." Sichere Häfen wie der Japanische Yen und der Franken seien hingegen gefragt wie lange nicht.

Hier ein Beitrag unserer TV-Kollegen zum Thema:

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Quelle: n-tv.de