Wirtschaft
Donnerstag, 14. Juni 2018

Der Börsen-Tag: EZB: Handelskonflikte dämpfen Wirtschaftswachstum

Die Europäische Zentralbank (EZB) beurteilt die Konjunkturaussichten für den Euroraum angesichts wachsender Handelskonflikte etwas weniger zuversichtlich als noch vor drei Monaten. Für dieses Jahr erwartet die Notenbank einen Zuwachs von 2,1 (März-Prognose 2,4) Prozent beim Bruttoinlandsprodukt.

2019 soll die Wirtschaft im Währungsraum der 19 Länder unverändert um 1,9 Prozent zulegen, auch für 2020 erwarten die Währungshüter weiterhin 1,7 Prozent Wachstum.

Die Teuerung dürfte unterdessen nach Einschätzung der Zentralbank im laufenden Jahr wegen des Ölpreisanstiegs stärker anziehen als noch im März angenommen. Für das laufende Jahr erwartet die EZB nun eine Inflationsrate von 1,7 (März-Prognose 1,4) Prozent. 2019 und 2020 rechnen die Währungshüter ebenfalls mit 1,7 Prozent Preissteigerung.

Quelle: n-tv.de