Wirtschaft
Freitag, 10. November 2017

Der Börsen-Tag: Größere Probleme nach Brand bei BASF

Ein Brand im Ludwigshafener Werk zieht bei BASF offenbar größere Beeinträchtigungen in der Produktion nach sich, als erwartet. Höhere Gewalt (Force Majeure) gilt nun auch für die Produktion von Vitamin A und E sowie mehreren Carotinoid-Produkten. BASF hat Schritte eingeleitet, die Auswirkungen zu begrenzen.

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Seitdem Ende Oktober in einer Citral-Anlage Feuer ausbrach, ist die Anlage außer Betrieb. Die Reparaturen können noch mehrere Wochen dauern. BASF rief zunächst Force Majeure nur für bestimmte Aromastoffe auf Basis von Citral und Isoprenol aus. Versicherungstechnisch ist das wichtig: Denn dadurch wird BASF ohne Haftung von seinen vertraglichen Pflichten vorübergehend befreit.

Der Konzern muss die Folgen für das Unternehmen und die Kunden noch bewerten. Nach Einschätzung von Analyst Patrick Lambert von RaymondJames könnte der niederländische Vitamin-Hersteller DSM von dem BASF-Ausfall profitieren.

Quelle: n-tv.de