Wirtschaft
Für einige südeuropäische Banken könnte die Lira-Lirse zu einem Problem werden.
Für einige südeuropäische Banken könnte die Lira-Lirse zu einem Problem werden.(Foto: picture alliance / Lena Klimkeit)
Freitag, 10. August 2018

Der Börsen-Tag: Lira-Krise: EZB-Bankenaufseher in Habachtstellung

Wegen des drastischen Verfalls der türkischen Währung schauen sich die EZB-Bankenaufseher die Verbindungen europäischer Geldhäuser zu dem Land an.

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Insgesamt würden die Aufseher die Situation zwar noch nicht als kritisch einstufen, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf Insider. Die Großbanken BBVA aus Spanien, die italienische Unicredit und die französische BNP Paribas seien aber besonders exponiert. Sie hätten bedeutende Geschäfte in dem Land am Bosporus. Die Aufseher würden die Situation schon seit einigen Monaten verfolgen.

Die EZB lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab.

Guten Morgen, die türkische Lira wird uns als Thema erhalten bleiben. Für einen Dollar sind mittlerweile 6,40 Lira fällig. Bei rund 7 Lira wird es kritisch, weil die Kapitalpuffer der türkischen Banken aufgezehrt sein werden. Statt mit handfesten Maßnahmen gegenzusteuern, versucht es der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit theatralischen Worten: "Macht Euch keine Sorgen" war das eine, was er am Donnerstagabend in Rize am Schwarzen Meer Anhängern zu bieten hatte. Das andere: "Vergesst nicht, wenn sie (die USA) ihre Dollars haben, dann haben wir unser Volk, unseren Gott". Mein Name ist Diana Dittmer und ich begleite Sie auch heute durch den Börsen-Tag!

Quelle: n-tv.de