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Dienstag, 23. Januar 2018

Der Börsen-Tag: RWE fordert Entschädigung bei Kohleausstieg

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Der Energiekonzern RWE will seine umstrittenen Kohlekraftwerke nicht ohne finanzielle Gegenleistungen schneller als geplant abschalten.

  • "Wenn es gewünscht wird gesellschaftlich, dass ein Kohleausstieg sehr schnell kommen soll, dann müssen wir entschädigt werden dafür", sagte Vorstandschef Rolf Martin Schmitz auf der "Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft 2018" in Berlin. Dann handele es sich um eine Entscheidung, die die Gesellschaft treffe und nicht das Unternehmen.
  • Konventionelle Kraftwerke würden aber zur Absicherung des schwankenden Ökostroms noch Jahre gebraucht, zumal es ab 2020 mit der Versorgungssicherheit knapp werden könne. Er hoffe, dass die von Union und SPD geplante Kommission über diese Fragen sachgerecht und rational beraten werden.

Quelle: n-tv.de