Wirtschaft
Freitag, 13. Juli 2018

Der Börsen-Tag: Rechtsstreit mit Arkon besorgt Fresenius-Anleger

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Spekulationen zu Problemen im Rechtsstreit über die abgeblasene Übernahme des US-Generikaherstellers Akorn treiben heute Anleger von Fresenius um. Die Aktien des Bad Homburger Gesundheitskonzerns geraten nach einem Agenturbericht über Aussagen eines Fresenius-Managers zu früheren Mängeln bei eigenen Testverfahren unter Druck und fallen in einem festeren Gesamtmarkt um bis zu 3,7 Prozent.

  • Mit 66,20 Euro notierten sie so tief wie seit fünfeinhalb Wochen nicht mehr. Fresenius lehnte eine Stellungnahme ab.
  • Akorn will die 4,4 Milliarden Euro schwere Übernahme durch Fresenius juristisch durchsetzen, die die Hessen im April abgesagt hatten. Sie werfen den Amerikanern Betrug im Zusammenhang mit gefälschten Daten vor.

"Die Sache könnte einem Urteil zugunsten von Fresenius im Wege stehen", sagte ein Händler mit Blick auf einen Bericht von "Bloomberg" über Aussagen des Managers Mats Henriksson vor Gericht. Demnach soll die US-Gesundheitsbehörde FDA vor einigen Jahren Testverfahren in einer Fresenius-Anlage in Indien infrage gestellt haben. Dabei handele es sich um ähnliche Verfahren, die Fresenius bei Akorn bemängelt habe, heißt es in dem Bericht.

Quelle: n-tv.de