Wirtschaft
Montag, 18. September 2017

Der Börsen-Tag : Ryanair verärgert Anleger

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Die Flugstreichungen bei Ryanair drücken auf die Aktie des Billigfliegers. Die Papiere fallen um 4,8 Prozent auf ein Dreieinhalb-Monats-Tief von 16,25 Euro. Bis Ende Oktober will die Airline täglich bis zu 50 Flüge streichen - nach eigenen Angaben, um die Pünktlichkeit zu erhöhen.

Möglicherweise steht aber eine ganz andere Absicht hinter der Ankündigung: Das Unternehmen bereite sich auf den möglichen Fall vor, dass die insolvente Air Berlin ihren Flugbetrieb aus Geldmangel vorzeitig einstellen muss, sagt Gerald Wissel von der Beratungsgesellschaft Airborne.

"Im Fall eines vorzeitigen "Groundings" der Air Berlin müssten die begehrten Start- und Landerechte vom zuständigen Koordinator der Bundesrepublik sofort neu vergeben werden", sagt der Luftfahrtexperte. Den Zuschlag könnten aber nur Gesellschaften erhalten, die dann auch mit entsprechenden Flugzeugen die Strecken tatsächlich fliegen könnten. Dafür wolle Ryanair einige Maschinen in der Hinterhand haben.

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Quelle: n-tv.de