Wirtschaft
Freitag, 13. Juli 2018

Der Börsen-Tag: US-Regierung legt im AT&T-Kartellstreit Berufung ein

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Der Streit über den Kauf der CNN-Mutter Time Warner durch den Telekomkonzern AT&T geht in eine neue Runde. Das US-Justizministerium kündigt an, gegen ein Urteil in Berufung zu gehen, mit dem die 85 Milliarden Dollar schwere Übernahme genehmigt wurde. Das Ministerium hatte AT&T aus kartellrechtlichen Gründen verklagt, unterlag jedoch in dem Prozess. Nach Darstellung der Behörde würde der Zusammenschluss den Verbrauchern schaden.

Auch US-Präsident Donald Trump hat sich gegen den Kauf ausgesprochen. AT&T zeigte sich von der Entscheidung überrascht. Das Urteil sei sorgfältig, tatsachenbezogen und gut begründet gewesen, sagte Firmenjustitiar David McAtee. Ein Sprecher des Ministeriums gab keine Stellungnahme ab. Die AT&T-Aktie verlor im nachbörslichen Handel mehr als ein Prozent. Der Konzern hatte den Kauf von Time Warner bereits im Juni abgeschlossen.

Quelle: n-tv.de