Wirtschaft
Freitag, 10. November 2017

Der Börsen-Tag: Zeitenwende? Peking öffnet Finanzsektor für Ausländer

Es geschehen immer noch Zeichen und Wunder: Nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump hat die chinesische Regierung eine seit langem geforderte Öffnung der Finanzbranche des Landes angekündigt. Der jahrelange Frust vieler westlicher Finanzinvestoren, die auf dem Riesenmarkt China nur schwer mit den örtlichen Großbanken konkurrieren konnten, hat damit ein Ende.

Der chinesische Präsident Xi Jinping.
Der chinesische Präsident Xi Jinping.(Foto: picture alliance / Ng Han Guan/A)

In Zukunft dürfen ausländische Unternehmen bis zu 51 Prozent an Banken, Versicherungen, Finanzfirmen und Fondsverwaltungen halten. Außerdem wird die Beschränkung auf 51 Prozent drei Jahre nach Inkrafttreten der neuen Vorschrift aufgehoben. Die neuen Vorschriften würden "sehr schnell" in Kraft treten, heißt es.

Bisher waren ausländische Investitionen in der Finanzbranche auf höchstens 49 Prozent gedeckelt. China wird auch die Beschränkungen für die Beteiligung ausländischer Investoren an chinesischen Banken aufheben. Aktuell darf ein einzelner ausländischer Investor bis zu 20 Prozent an einer inländischen Bank halten. Eine Gruppe von ausländischen Investoren darf insgesamt bis zu 25 Prozent an einem einzelnen Institut besitzen.

Lesen Sie hier mehr dazu. Wie Trump bei seinem China-Besuch eingeknickt ist, hat mein Kollege Jan Gänger hier für Sie aufgeschrieben.

Quelle: n-tv.de