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Trotzdem Probleme an Bord "Discovery" außer Gefahr

Entwarnung für die Besatzung der Raumfähre "Discovery": Das Andockmanöver an die Internationale Raumstation (ISS) ist durch ein Stück Weltraumschrott in der Nähe nicht gefährdet, wie die NASA mitteilte. Ein Ausweichmanöver sei nicht notwendig, teilte das Kontrollzentrum in Houston im US-Bundesstaat Texas der siebenköpfigen Besatzung des Shuttles mit. Der Weltraumschrott befand sich den Angaben zufolge außerhalb des Gefahrenbereichs für die ISS.

Die NASA hatte das etwa zehn Zentimeter lange Stücke Weltraumschrott kurz nach dem Start der "Discovery" am Sonntag entdeckt. Es stammt den Angaben zufolge von einem in den achtziger Jahren kurz nach dem Start zu Bruch gegangenen Satelliten der Sowjetunion. Nach ersten Berechnungen drohte sich der Satellitenschrott bis auf etwa 750 Meter an die ISS anzunähern. Die "Discovery" soll am Dienstagabend um 22.13 Uhr MEZ an der ISS festmachen. Wichtigste Aufgabe auf der 13-tägigen Mission ist die Installation der letzten Sonnensegel, welche die Energieversorgung der Raumstation verbessern sollen.

Fitnessgerät kaputt

Bis dahin müssen die sieben Astronauten der Raumfähre auf ihr Fitnessgerät an Bord verzichten, denn das Gerät ist defekt. Sollte es nicht gelingen, das speziell für die Schwerelosigkeit entwickelte fahrradähnliche Gerät zu reparieren, muss die Besatzung auf Gummi-Bänder für die Erhaltung der Muskelmasse und der Knochendichte zurückgreifen.

Quelle: ntv.de