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Bald auch ein Mammut Hwang klont Kojoten

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Echte Klone? Hwang (r.) war wegen seiner Fälschungen in Ungnade gefallen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der südkoreanische Klonforscher ist für Fälschungen bekannt, doch Hund "Snuppy" von 2005 hatte sich als echter Klon erwiesen. Nun präsentiert Hwang acht geklonte Kojoten und widmet sich dann weiteren Projekten: Der Klon eines Mammuts steht auf dem Plan.

Der in Ungnade gefallene südkoreanische Klonforscher Hwang Woo Suk hat nach eigenen Angaben acht Kojoten geklont. Hwang übergab die Klone einer Farm für wilde Tiere in Pyeongtaek südlich von Seoul, wie das Büro von Provinzgouverneur Kim Moon Soo mitteilte, dessen Regionalregierung das Projekt gefördert hatte. Hwang hatte für die Aktion Zellen aus der Haut eines Kojoten entnommen und ihren Zellkern in die Eier einer Hündin eingepflanzt, aus denen der eigene Zellkern entfernt worden war. Der erste Klon sei bereits im Juni geboren worden, hieß es.

Kim zufolge wird derzeit der Klon eines afrikanischen Wildhundes vorbereitet, geplant sei außerdem der Klon eines Mammuts. Südkoreanische Wissenschaftler klonten bereits erfolgreich eine Kuh, eine Katze, Hunde, ein Schwein sowie einen Wolf, der allerdings 2009 starb.

Hwang war 2004 berühmt geworden, nachdem er in der Fachpresse behauptet hatte, erstmals Stammzelllinien aus einem geklonten menschlichen Embryo entwickelt zu haben. Später wollte er solche Stammzellen auf einzelne Patienten zugeschnitten haben. 2005 musste er zugeben, für die Forschung Eizellen seiner Mitarbeiterinnen benutzt zu haben. 2006 schließlich erklärte eine Untersuchung Hwangs gesamte Stammzellforschung für gefälscht. 2009 wurde er zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt, die später auf 18 Monate reduziert wurde. Ein 2005 von Hwang geklonter Hund wurde von der Wissenschaft indes akzeptiert.

Quelle: n-tv.de, AFP

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