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Hayabusa-2 wird die Nachfolgemission des erfolgreichen japanischen Raumfahrtprogramms Hayabusa (im Bild die Raumsonde). Nach der Landung auf dem Asteroiden 1999 JU 3 kommt der Lander Mascot mit den Grüßen an Bord zum Einsatz.
Hayabusa-2 wird die Nachfolgemission des erfolgreichen japanischen Raumfahrtprogramms Hayabusa (im Bild die Raumsonde). Nach der Landung auf dem Asteroiden 1999 JU 3 kommt der Lander Mascot mit den Grüßen an Bord zum Einsatz.(Foto: picture alliance / dpa)
Mittwoch, 09. Juli 2014

Mitfluggelegenheit auf Landegerät: Tausende können Grüße ins All schicken

Noch etwa eine Woche ist Zeit, um kostenlos persönliche Botschaften ins Weltall transportieren zu lassen. Bis dahin kann man sich online eintragen - für eine virtuelle Mitfluggelegenheit auf einem speziellen Asteroiden-Landegerät.

Ein ungewöhnliches Angebot: Wer will, kann kostenlos persönliche Grüße ins All transportieren lassen. Dafür gibt es eine virtuelle Mitfluggelegenheit auf dem Asteroiden-Landegerät Mascot.

Das Gerät reist zum Asteroiden 1999 JU 3. Die Grüße werden auf eine kleine Folie gelasert, die an Bord angebracht wird, wie das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) berichtete. Bis 15. Juli bleibt für eine entsprechende Online-Registrierung auf einem deutschen Formular Zeit. Mindestens 2000 Namen sollen nach zeitlicher Reihenfolge des Eingangs mitgehen.

Das zehn Kilogramm schwere Landegerät wird voraussichtlich am 24. November 2014 an Bord der japanischen Raumsonde Hayabusa-2 auf eine vierjährige Reise durch das Weltall starten und 2018 am Ziel ankommen. Mascot hat vier Messinstrumente an Bord und wird sich auf der Asteroidenoberfläche auch durch Sprünge bewegen. Der sogenannte Lander wurde vom DLR entwickelt, gebaut und getestet. Auf dem Asteroiden soll Mascot unter anderem untersuchen, aus welchen Materialien der Boden zusammengesetzt ist und welche Temperaturen herrschen.

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Quelle: n-tv.de