Wissen

Mutter prägt das erste Jahr Vater kommt später ins Spiel

Gesunde Eltern haben gesunde Kinder - das zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. In der ersten Zeit ist das Gesundheitsverhalten der Mutter wichtiger. Je älter die Kinder werden, desto stärker kommen die Väter ins Spiel.

Apfel statt Eis: Je eher Eltern ihre Kinder an gesundes Essen gewöhnen, umso besser.jpg

Apfelbäckchen: Das ist auf jeden Fall gesund.

Das Gesundheitsverhalten der Eltern beeinflusst das Wohlergehen der Sprösslinge bereits im Kleinkindalter. Im ersten Lebensjahr sind es vor allem die Mütter, von denen die Gesundheit der Kinder abhängt, wie eine heute veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin zeigt.

Einen Hinweis darauf geben demnach Größe und Gewicht der Babys. Töchter von Raucherinnen sind kleiner und leichter als die Mädchen von Nichtraucherinnen. Die Gesundheit der Jungen hingegen hängt offenbar vom Gesamtbefinden der Mütter ab. Je schlechter die Mütter ihren eigenen Gesundheitszustand bewerten, desto eher leiden die Söhne unter Problemen wie Asthma, Bronchitis oder Mittelohrentzündungen.

Je älter die Kinder werden, desto stärker kommen der Studie zufolge aber auch die Väter ins Spiel. "Eine messbare Rolle für das gesundheitliche Befinden von Kindern spielt die Gesundheit der Väter ab dem dritten Lebensjahr", erklärte Katharina Spieß, eine der beiden Autorinnen der Studie. Für die Studie werteten die Forscherinnen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) im DIW aus, die im Rahmen der Langzeitstudie zwischen 2002 und 2008 erhoben wurden. Insgesamt flossen Daten von mehr als 900 Kindern und deren Eltern in die Untersuchung ein.

Quelle: ntv.de, AFP

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen