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Sonnenbrand trotz Solarium Vorbräunen bietet keinen Schutz

Vor dem Osterurlaub noch schnell im Solarium vorbräunen - das bringt laut Experten gar nichts. Um sich wirksam vor Sonnenbrand zu schützen, ist die UV-B-Strahlen nötig, welche ein Solarium jedoch nicht abgibt. UV-dichte Kleidung und Sonnencreme sind daher immer noch der beste Schutz.

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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Vorbräunen im Solarium schützt nach Angaben von Experten nicht vor Sonnenbrand. Es sei ein "gefährlicher Irrtum" zu glauben, die Haut könnte mit Solariumbesuchen auf das Sonnenbaden im Osterurlaub vorbereitet oder sogar vor Sonnenbrand geschützt werden, erklärte Utta Petzold von der Barmer GEK.

Die meisten Solarien arbeiten fast ausschließlich mit UV-A-Strahlung, was in der Haut lediglich zu einer Sofortpigmentierung führt. Für eine Verdickung der Hornhaut und damit einen wirksameren Schutz sowie für die länger andauernde Bräunung der Haut sind aber UV-B-Strahlen nötig. Zwar gibt es demnach inzwischen Studios, deren Geräte einen geringen Anteil UV-B-Licht abstrahlen. Aber auch davon raten die Experten aus medizinischer Sicht ab. "Denn jede zusätzliche und überflüssige Belastung der Haut mit UV-Licht fördert die Alterung und erhöht das Hautkrebsrisiko", betonte Petzold.

Der beste Schutz ist demnach die Vermeidung von Sonnenbrand. Wer also im Osterurlaub in die Sonne fährt, sollte auf möglichst UV-dichte Kleidung achten. Dabei schützen dicht gewebte Stoffe besser als luftige, dunkle besser als helle. Die Experten empfehlen zudem eine Sonnenbrille mit seitlichem Schutz, also gewölbten Gläsern oder breiten Bügeln, die das UV 400-, 100 Prozent UV-Schutz- oder CE-Zeichen tragen. Außerdem sollte - auch wenn noch kein Hochsommer ist - auf eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor geachtet werden, die 30 Minuten vor dem Sonnenbaden auftragen wird.

Quelle: n-tv.de, AFP

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