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So klappt die Umsetzung Warum gute Vorsätze scheitern

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Sich einfach nur Glück vorzunehmen, ist zu allgemein.

(Foto: picture alliance / dpa)

Jedes Jahr das Gleiche: Die guten Vorsätze werden mit viel Mühe und Ernsthaftigkeit gefasst, um sie dann am Neujahrstag wieder aufzugeben. Damit die Umsetzung gelingt, ist nicht nur die Formulierung der Vorsätze wichtig, sondern auch die Gründe dafür.

Gute Vorsätze sollten nicht erst am Silvesterabend gefasst werden. Damit sie auch tatsächlich Realität werden, sollten die Wünsche fürs neue Jahr folgendermaßen formuliert sein.

"Sinnvoll ist, sich schon ein paar Tage vorher Zeit zu nehmen", sagt Korinna Ruthemann von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken zum Thema Silvestervorsätze. "Sammeln Sie Ihre Vorsätze und entscheiden Sie sich für den wichtigsten." Dieser sollte nicht als Wunsch nach dem Motto "Ich will abnehmen" formuliert werden, sondern als konkretes Ziel: "Ich werde fünf Kilo verlieren".

Will ich das wirklich?

Ruthemann rät, dann zu überlegen, ob man das wirklich will oder zum Beispiel nur dem Partner zuliebe tut. Denn dann sei es meist zum Scheitern verurteilt. "Notieren Sie Ihre Gründe, dieses Ziel zu erreichen, und malen Sie es sich mit allen Sinnen aus: Wie Sie im nächsten Urlaub wieder in Ihr Kleid passen oder wie Sie im Bikini am Strand liegen." Wenn dann der innere Schweinehund mal wieder die Oberhand gewinnt, hält man sich dieses Bild vor Augen und findet seine Motivation wieder.

"Achten Sie darauf, dass das, was Sie vorhaben, auch tatsächlich in dem geplanten Zeitraum erreichbar ist", empfiehlt Ruthemann. "Halten Sie fest: Welche Schritte werden Sie tun, um das Ziel zu erreichen? Mit welchen kleinen Belohnungen können Sie Etappenziele feiern?" Mit diesem Plan in der Tasche könne man zuversichtlich sein, dass es 2012 nicht nur bei guten Vorsätzen bleibt.

Quelle: n-tv.de, dpa

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